Energie Cottbus: Verhandlungen mit Lucas Copado und King Manu
Überzeugende Leihspieler wieder auf der Liste
Schon 2024/25 beim FC Energie: Lucas Copado (r.). © IMAGO / Steffen Beyer
Mit der verlängerten Ausleihe von Lukas Michelbrink (Hertha BSC), der ablösefreien Verpflichtung von Christian Kinsombi (Hansa Rostock) und der Vertragsverlängerung mit Justin Butler hat der FC Energie Cottbus vergangene Woche drei wichtige Entscheidungen im Hinblick auf den Kader der nächsten Saison, der die 2. Bundesliga halten soll, getroffen.
Komplett ist das Aufgebot von Trainer Claus-Dieter Wollitz damit aber noch lange nicht. Während eine Vertragsverlängerung mit Tolga Cigerci über den 30. Juni hinaus als wahrscheinlich gilt und nach dem Urlaub des 34-Jährigen final besprochen werden dürfte, läuft die Suche nach Verstärkungen, mit denen teils auch schmerzhafte Abgänge wie von Marius Funk (VfB Stuttgart) oder Nyamekye Awortwie-Grant (wahrscheinlich SC Paderborn) kompensiert werden müssen.
Im Tor sind die Chance beim ins Auge gefassten Top-Talent Florian Hellstern wohl nicht die besten und auch beim mit einigen anderen Optionen ausgestatteten Torben Müsel (Rot-Weiss Essen) sieht es nicht nach einem Wechsel in die Lausitz aus.
Manu wäre ablösefrei
Dafür aber könnten zwei Profis zum Start der Saisonvorbereitung auf der Matte stehen, die in Cottbus kein Neuland betreten würden. Denn wie der kicker (Ausgabe vom 01.06.2026) berichtet, bemüht sich der FC Energie in laufenden Verhandlungen sowohl um King Manu als auch um Lucas Copado.
Der 22-jährige Manu bestritt in der abgelaufenen Saison als Leihgabe von Fortuna Düsseldorf 28 Partien und stand dabei 26 Mal in der Startelf. Dass der Vertrag des Innenverteidigers in Düsseldorf durch den Abstieg der Fortuna keine Gültigkeit mehr besitzt, verringert die Cottbuser Chancen mutmaßlich nicht.
Etwas anders ist die Lage bei Copado, der 2024/25 vom Linzer ASK ausgeliehen war und in 33 Partien sieben Tore und sechs Vorlagen verbuchte. Im vergangenen Sommer ging der 22-jährige Offensivmann dann den nächsten Schritt, kam beim SC Paderborn aber über neun Einsätze in der 2. Liga nicht hinaus und hat bei den Ostwestfalen nach dem Bundesliga-Aufstieg nun wohl eine nochmals schlechtere Aussicht auf regelmäßige Spielzeit. Eine erneute Veränderung gilt als wahrscheinlich. Ob in Richtung Cottbus, bleibt abzuwarten.