Erzgebirge Aue: Hoffnung auf Verbleib von Emmanuel Iyoha

Angreifer von Fortuna Düsseldorf nur ausgeliehen

Emmanuel Iyoha von Erzgebirge Aue

Bald wieder im Trikot von Fortuna Düsseldorf? Emmanuel Iyoha © Imago/foto2press

Mit dem 2:1-Sieg beim FC St. Pauli hat Erzgebirge Aue am Samstag die ersten Punkte im neuen Jahr eingefahren und damit zumindest den Vorsprung von sechs Punkten auf die Abstiegszone gewahrt. Großen Anteil daran, dass sich die Lage in Aue nicht weiter zugespitzt hat, hatte neben Doppeltorschütze Jan Hochscheidt auch Emmanuel Iyoha, der beide Treffer vorbereitete.

Als zweite Spitze neben Pascal Testroet aufgeboten war Iyoha viel unterwegs und sorgte so für mächtig Unruhe in der Defensive der Gastgeber. 11,63 Kilometer lief der 21-Jährige und wies damit den viertbesten Wert aller Akteure auf dem Platz auf. Auf Auer Seiten brachten es nur die zentralen Mittelfeldspieler Clemens Fandrich (11,84 km) und Philipp Riese (11,78 km) auf noch etwas höhere Werte.

Doch vor allem wusste Iyoha nicht nur vor den beiden Toren mit dem Ball am Fuß zu überzeugen. Trotz seiner Größe von 1,91 Metern besitzt der in Düsseldorf geborene Deutsch-Nigerianer eine hervorragende Technik und damit zusammen mit den körperlichen Voraussetzungen das Potential dafür, dass in der 2. Bundesliga noch nicht Schluss sein muss.

Daniel Meyer hat noch Hoffnung

Das weiß auch Trainer Daniel Meyer, der gegenüber Tag24 die Befüchtung durchklingen ließ, den von Fortuna Düsseldorf nur ausgeliehenen Offensivmann nicht über diese Saison hinaus in Aue halten zu können: „Mit jedem Auftritt in der Form wird es für uns schwieriger, Argumente zu sammeln, dass er bei uns bleibt.“

Mit jedem Auftritt in der Form wird es für uns schwieriger. (Daniel Meyer)

Ohne Hoffnung ist Meyer indes auch nicht und nennt die Aussicht auf regelmäßige Spielzeit als größten Pluspunkt des FC Erzgebirge: „Wir haben Emma die Möglichkeit gegeben, hier stabil zu spielen, in seiner Entwicklung die nächsten Schritte zu gehen. Er muss irgendwann mal entscheiden, was seine Option ist und ob es nicht vielleicht Sinn macht, noch ein Jahr bei uns 2. Liga zu spielen. Das halte ich gar nicht für so unwahrscheinlich.“

Oberste Voraussetzung, um auf einen Verbleib Iyohas hoffen zu dürfen, ist aber natürlich der Klassenerhalt. Dazu will der schnelle Rechtsfuß nach bislang zwei Toren und sechs Assists auch in den kommenden Wochen und Monaten Zählbares beitragen.

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