Erzgebirge Aue: Keine Verbesserungen nötig?

Drews sieht Mannschaft gut gerüstet

Hannes Drews im Shirt seines Ex-Vereins Holstein Kiel. Jetzt coacht er Erzgebirge Aue.

Hannes Drews möchte Erzgebirge Aue weiterentwickeln. ©Imago/Objectivo

Hannes Drews wurde in der vergangenen Woche als neuer Chef-Trainer im Erzgebirge vorgestellt und feierte am darauffolgenden Samstag in Ingolstadt mit einem 2:1-Auswärtssieg einen perfekten Einstand. Dabei zeigten sich die Veilchen äußerst einsatzfreudig und effektiv, was dem neuen Coach imponierte.

Zufrieden mit Spielweise

Wie Drews jetzt im Kicker (Ausgabe vom 14.09.2017) erklärte, müsse er an der Spielweise von Aue gar nicht mehr viel verbessern, einzig „das Anlaufen müssen wir noch verfeinern, auch das Ballbesitzspiel“. Diese Dinge wolle der 35-Jährige jedoch nicht in Eigenregie umsetzen, „sondern im Trainerteam“.

Heißt konkret auch mit Co-Trainer Robin Lenk, der die Mannschaft bekanntermaßen nach dem schlechten Saisonstart am dritten Spieltag übernahm und dann mit vier Punkten aus zwei Spielen wieder stabilisierte.

Das Anlaufen müssen wir noch verfeinern, auch das Ballbesitzspiel (Hannes Drews)

Der nächste Gegner der Veilchen heißt am morgigen Freitag Holstein Kiel. Bei den Störchen war Drews zuvor sechs Jahre im Nachwuchsleistungszentrum tätig. Einen großen Vorteil daraus zieht der Fußballlehrer allerdings nicht, „denn die Kieler wissen das auch, dass ich sie gut kenne“, so Drews.

Dass die Kieler Ihre Taktik daher umstellen werden, ist jedoch unwahrscheinlich, da die KSV mit ihrem 4-1-4-1 System bisher sehr erfolgreich agierte.

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