Erzgebirge Aue: Niklas Jeck überzeugt

Eigengewächs als Local Player?

Niklas Jeck am Ball für Erzgebirge Aue

Niklas Jeck überzeugte zuletzt in den Testspielen – wie hier beim 22:0 gegen den TSV Geyer. ©Imago images/Picture Point

Der FC Erzgebirge Aue ist zurück aus dem Trainingslager an der Ostsee und bereitet sich wieder in heimischen Gefilden auf die kommende Saison vor. Mit dabei ist auch ein Spieler, der bereits im vorherigen Jahr für Aufsehen sorgte.

Die Rede ist von Eigengewächs Niklas Jeck, der sich in der Vorbereitung 18/19 durch gute Leistungen in den Testspielen selbst in den Fokus rückte – speziell bei Trainer Daniel Meyer. Der wollte Jeck am liebsten bereits im vergangenen Jahr als Local Player in seinen Kader aufnehmen, wie er über den damals 16-Jährigen bei TAG24 sagte. Sein noch junges Alter machte das jedoch unmöglich.

Stabile Leistungen

Heute ist Jeck ein Jahr älter, gereifter – und überzeugt wieder in der Vorbereitung. Zuletzt stand er im Testspiel gegen Fredericia knapp 20 Minuten auf dem Platz, kam für Routinier Sören Gonther. Auch dabei machte der über 1,90 Meter große Innenverteidiger eine gute Figur, überzeugt neben defensiven Qualitäten auch mit seinem Aufbauspiel.

Dass Meyer den 17-Jährigen also in dieser Saison als Local Player in seiner Mannschaft sehen möchte, scheint wahrscheinlich. Zumal der Coach bekanntlich mehr auf den eigenen Nachwuchs des FCE setzt, als das noch vor wenigen Jahren der Fall war.

Bayern II schaut drauf

Jeck wäre dann nahe bei den Profis, würde aber wohl die meiste Einsatzzeit in der A-Jugend der Veilchen sammeln – wenn nicht noch ein anderer Verein dazwischenfunkt. Denn nach Liga-Zwei.de-Infos steht Jeck auch in den Notizblöcken des FC Bayern II. Der Drittligist rüstet sich derzeit personell, muss allerdings auch einige Abgänge hinnehmen und hat seinen Blick daher auf weitere Neuzugänge gerichtet.

Ein Abgang im Sommer scheint dennoch unwahrscheinlich – zumal Jeck nicht nur sportlich einiges mitbringt. Als Eigengewächs spielt auch der Identifikationsfaktor eine große Rolle. Jeck durchlief bereits die FCE-Jugendmannschaften und kennt die Wismut-DNA des Klubs, der es in der Vergangenheit allerdings nur selten schaffte, seine Eigengewächse gewinnbringend bei den Profis einzubinden. Geht Jecks Entwicklung so weiter wie bisher, könnte er diese Scharte des FCE allerdings ausmerzen.

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