Ex-Profi Nico Patschinski wird Busfahrer

Früherer Stürmer mit neuem Job

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Nico Patschinski in zivl

Blickt einer neuen Aufgabe entgegen. Nico Patschinski beginnt eine Ausbildung zum Busfahrer. ©Imago/Baering

Das Geheimnis um seinen neuen Job ist gelüftet. Nico Patschinski wird demnächst Busfahrer. Das erklärte der frühere Stürmer exklusiv gegenüber Liga-Zwei.de: „Ich werde am 1.11.2017 bei den Verkehrsbetrieben Hamburg-Holstein (VHH) die Ausbildung beginnen“. Aktuell lernt der ehemalige Profi-Fußballer, der seit Saisonbeginn als Liga-Zwei.de-Kolumnist aktiv ist, die ganzen Routen der Hansestadt auswendig, um optimal vorbereitet zu sein.

Zu den Strecken gehört auch der HSV-Shuttle-Service (Nico Patschinski)

„Als Spieler musste ich immer hinten setzen, jetzt darf ich endlich nach vorne“, freut sich Patschinski auf die neue Aufgabe, bei der es zu einem interessanten Zusammentreffen mit HSV-Fans kommen könnte: „Zu den Strecken, die man beim VHH fährt, gehört auch der Heimspiel-Shuttle-Service zum Volkspark-Stadion“. 

Dass sein neuer Job auch wieder einige Spötter auf den Plan rufen wird, stört ‚Patsche‘ nicht: „Viele Fans glauben noch immer, dass das Geld aus der Fußballer-Karriere fürs ganze Leben reicht“. In der Realität gilt das aber nur für die Top-Spieler.

Viele Fußballer halten sich für etwas besseres als Fans, die normal arbeiten (Nico Patschinski)

„Oder die, die in der aktiven Zeit auf kleinem Fuß gelebt haben“, weiß Patschinski, dass das auf kaum einen Profi zutreffen mag. Da auch nicht jeder nach der Karriere als Trainer, Manager oder Berater arbeiten könne, war es für ihn klar, einen anderen Weg einzuschlagen. „Ich finde das völlig normal“, blickt ‚Patsche‘ seiner künftigen Tätigkeit positiv entgegen.

„Viele Fußballer halten sich aufgrund ihrer medialen Aufmerksamkeit und der Kohle für etwas besseres als die Fans, die einem regulären Job nachgehen“, sieht Patschinski indes auf einige Ex-Kollegen Probleme zu kommen, wenn sie nach der Karriere plötzlich aus der Traumwelt Profi-Fußball erwachen und merken dass das Geld nicht auf der Straße liegt oder mit Sportwetten leicht verdient wäre.

Der medial viel beachteten Tätigkeit als Bestatter, die er in den vergangenen Jahren ausgeübt hat, wäre der 40-Jährige gerne weiter nachgegangen, allerdings konnte ihm sein Arbeitgeber keine unbefristete Stelle anbieten. Als Familienvater musste sich Patschinski daher eine Alternative mit Perspektive suchen.

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