FC Schalke 04: Dejan Ljubicic kann bei Nicht-Aufstieg für eine kleine Ablöse gehen

Winterzugang mit Ausstiegsklausel

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Mittwoch, 11.02.26 | 06:59
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Bislang zwei Einsätze für S04: Dejan Ljubicic. © IMAGO / MB Media Solutions

Die Unterschrift von Dejan Ljubicic eine Woche vor Ende der Wintertransferperiode wurde mit einiger Berechtigung als Coup für den FC Schalke 04 gesehen, hat der neunfache österreichische A-Nationalspieler seine Qualitäten in den Jahren zuvor bei Rapid Wien, beim 1. FC Köln und bei Dinamo Zagreb doch bereits hinreichend bewiesen.

Schalkes Trainer Miron Muslic bot Ljubicic denn auch nach nur wenigen Einheiten mit den neuen Kollegen gleich von Beginn an auf. Im Revierderby beim VfL Bochum (0:2) indes konnte der 28-Jährige noch kaum Einfluss nehmen und auch am vergangenen Wochenende beim 2:2 gegen Dynamo Dresden blieb trotz positiver Ansätze noch Luft nach oben.

Die auf Schalke vorhandene Hoffnung, dass Ljubicic zusammen mit den anderen Winterzugängen Edin Dzeko, Moussa Ndiaye und Adil Aouchiche zu einem Erfolgsfaktor auf dem Weg in die Bundesliga wird, ist gleichwohl nach wie vor vorhanden und auch groß. Sollte die königsblaue Rückkehr ins Oberhaus nicht gelingen, könnten bis auf den fest bis 2027 verpflichteten Aouchiche alle gerade erst angekommenen Akteure schon wieder Geschichte sein in Gelsenkirchen.

Fixe Ablöse bei einer Million Euro

Während bei Dzeko das Karriereende nicht unwahrscheinlich ist, besitzt Ndiaye keine Kaufoption und bei Ljubicic ist schnell durchgesickert, dass der bis 2028 geschlossene Vertrag eine Ausstiegsklausel enthält, die schon am Ende der laufenden Saison greifen könnte.

Wie nun die Sport Bild (Ausgabe vom 11.02.2026) berichtet, kann Ljubicic Schalke schon wieder verlassen, sollte der Aufstieg nicht gelingen. In diesem Fall wäre der zentrale Mittelfeldspieler schon für eine Ablöse von einer Million Euro zu haben. Im Vergleich zu den 750.000 Euro, die Schalke nach Zagreb überwiesen hat, bliebe aber immerhin ein kleines Plus.

Ohne die Ausstiegsklausel indes hätte Schalke Ljubicic wohl gar nicht bekommen. Dafür, dass der Ex-Kölner in Sachen Gehalt deutliche Abstriche akzeptiert hat, musste Schalke im Gegenzug die Absicherung in Form einer Wechselmöglichkeit bei Nicht-Aufstieg geben – die im Idealfall aber gar nicht greifen soll.

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