FC Schalke 04: Ondrej Zmrzly als Last-Minute-Transfer für die linke Seite?
Tscheche bei Slavia Prag außen vor
Wird mit mehreren Klubs in Verbindung gebracht: Ondrej Zmrzly. © IMAGO / Michal Fajt
Nachdem am Wochenende entgegen vieler Erwartungen nichts passiert ist, steht dem FC Schalke 04 ein spannender Deadline Day bevor, an dem in Gelsenkirchen noch mit mindestens einem weiteren Winterzugang nach Edin Dzeko (AC Florenz), Dejan Ljubicic (Dinamo Zagreb) und Kevin Müller (1. FC Heidenheim, Leihe) gerechnet wird.
Ganz oben auf der Agenda steht dabei ein Offensivspieler, wobei die bislang gehandelten Namen nicht unbedingt auf einen Mittelstürmer als Ersatz für Moussa Sylla hindeuten, dessen Wechsel zum New York City FC nach wie vor nicht offiziell vollzogen ist.
In den vergangenen Tagen machten mit Adil Aouchiche (FC Aberdeen), Jérémy Livolant (Casa Pia AC), Capita (Radomiak Radom) und Joel Grodowski (Arminia Bielefeld) in erster Linie Namen von Spielern die Runde, die sich nicht in vorderster Front, sondern auf dem Flügel oder in zurückhängender Position wohler fühlen. Gut möglich indes, dass die Verantwortlichen um Sportvorstand Frank Baumann für den Angriff noch einen Mister X aus dem Hut zaubern, der bislang nicht gehandelt wurde.
Auch Kiel weiter interessiert
Nicht ausgeschlossen ist darüber hinaus auch noch ein Neuzugang für die linke Außenbahn, auf der eine gleichwertige Alternative zu Vitalie Becker fehlt und das Vertrauen in Anton Donkor begrenzt ist. Ein Kandidat soll in diesem Zusammenhang Ondrej Zmrzly sein, der bis Anfang November elf Saisonspiele für Slavia Prag absolviert hat, seitdem aber gar nicht mehr zum Zug gekommen ist und zuletzt im Kader fehlte.
Zmrzly war zu Beginn der Wintertransferperiode ein Thema bei Holstein Kiel und soll beim Schalker Ligarivalen aus dem hohen Norden laut dem tschechischen Sportjournalisten Michal Kvasnica weiter auf der Agenda stehen. Neben den Störchen, Gornik Zabrze und Sigma Olmütz, die alle schon länger interessiert sind, soll in den letzten Tagen aber auch Schalke mit dem Vorhaben auf den Plan getreten sein, den 26-Jährigen zu verpflichten.
Zum Knackpunkt könnte allerdings die Ablöse werden, soll Slavia Prag für den zweifachen A-Nationalspieler doch einen siebenstelligen Betrag fordern.
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