FC St. Pauli: Großes Interesse an Kyereh

Offensiv-Allrounder ist ablösefrei

Autor: Christoph Volk Veröffentlicht: Montag, 22.06.2020 | 10:24

Daniel-Kofi Kyereh gegen St. Pauli.

Daniel Kofi-Kyereh hat mit seinen Leistungen des FCSP auf sich aufmerksam gemacht. ©imago images/Oliver Hardt

Nach einer enttäuschenden Spielzeit bahnen sich beim FC St. Pauli einige Änderungen an. Das Aus von Jos Luhukay scheint beschlossene Sache, auch im Kader wird es einige Änderungen geben. Der Abgang von Dimitrios Diamantakos zu Hajduk Split ist bereits in trockenen Tüchern, auch Leihstürmer Viktor Gyökeres wird zu seinem Stammverein Brighton & Hove Albion zurückkehren.

Um auf die Lücke im Sturmzentrum zu reagieren, zeigt St. Pauli nach Liga-Zwei.de-Infos großes Interesse an Daniel-Kofi Kyereh. Der 24-Jährige schoss Wehen Wiesbaden im Vorjahr mit 15 Treffern in die 2. Bundesliga, die der Aufsteiger nach einem Jahr mit großer Wahrscheinlichkeit wieder verlassen muss.

Offensiv-Allrounder vergrößert die Möglichkeiten

Kyereh machte in der Spielzeit 2017/18 in der Regionalliga Nord auf sich aufmerksam, als er für Havelse an 17 Treffern direkt beteiligt war (elf Tore, sechs Assists). Nach der erwähnten Ausbeute in Liga drei bewies der einst beim VfL Wolfsburg ausgebildete Angreifer, auch in der 2. Bundesliga eine Verstärkung zu sein.

Dort erzielte Kyereh, von SVWW-Trainer Rüdiger nach dem Aufstieg überwiegend im Mittelfeld aufgeboten, sechs Tore und bereitete sechs weitere vor. Der Offensiv-Allrounder würde am Millerntor somit die Möglichkeiten des Trainers - wer auch immer das in der kommenden Saison ist - drastisch vergrößern.

Nach den eingangs erwähnten Abgängen stehen mit Henk Veermann und Boris Tashchy nur noch zwei Mittelstürmer unter Vertrag. Während Veermann hierbei durch seine Körpergröße einen anderen Spielertyp als Kyereh verkörpert, konnte Tashchy seit seiner Verpflichtung nicht wirklich überzeugen. Zudem würde eine Verpflichtung des Deutsch-Ghanaers das Konto der "Kiezkicker" nicht belasten: Sein Kontrakt bei den Hessen läuft Ende des Monats auf.

Das Restprogramm des FC St. Pauli