FC St. Pauli: Keine Chance bei Eric Smith und Joel Chima Fujita

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Montag, 08.06.26 | 07:39
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Wird den FC St. Pauli wohl verlassen: Eric Smith. © IMAGO / Philipp Szyza

Die Trainerfrage hat der FC St. Pauli noch vor dem Wochenende geklärt und nach der Demission von Alexander Blessin mit Marcel Rapp direkt den Nachfolger präsentiert, der zuvor auch beim Karlsruher SC und bei Arminia Bielefeld im Gespräch war, aber offenkundig am Millerntor die besseren Perspektiven sieht.

Nachdem diese Schlüsselpersonalie geklärt ist, dürfte in den nächsten Wochen auch deutlich mehr Bewegung in den Kader kommen als bislang. Noch ist der Australier Sam Klein (Brisbane Roar) der einzige echte Neuzugang, dem aber sicherlich weitere Verstärkungen folgen werden – indes auch in Abhängigkeit von Abgängen, die bis dato auch noch nicht in der ganz großen Anzahl vermeldet worden sind.

Bei den nur bis 30. Juni gebundenen Nikola Vasilj, Karol Mets und Danel Sinani sowie den Leihspielern James Sands (New York City), Andréas Hountondji (FC Burnley) und Emil Gazdov (CF Montreal) steht der Abschied bereits fest. Hinzu kommen werden laut einem Bericht des Hamburger Abendblattes mit Eric Smith und Joel Chima Fujita zwei Leistungsträger, die den Verein definitiv verlassen wollen und dementsprechend nicht zu halten sein werden.

Gespräch mit Pyrka geplant

Für das Duo winkt St. Pauli im Gegenzug aber eine Ablöse, die den Kiezkickern die Möglichkeit bieten könnte, andere Akteure zu halten. Etwa Arkadiusz Pyrka, der in der zurückliegenden Abstiegssaison ein Lichtblick war, dadurch aber auch bei anderen Vereinen auf dem Zettel stehen dürfte. Mit dem polnischen Außenbahnspieler bzw. dessen Beratern ist zeitnah ein Gespräch geplant. Dann werden die Verantwortlichen um Sportchef Andreas Bornemann gefordert sein, Pyrka eine passende Perspektive aufzuzeigen, um einen Wechselwunsch zu vermeiden.

Letztlich sitzt St. Pauli bei Pyrka aber am längeren Hebel und dürfte mit dem 23-Jährigen planen. Ob das auch für Connor Metcalfe gilt, ist offen. Der Australier konzentriert sich erst einmal ganz auf die WM. Gespräche mit St. Pauli sind derzeit auch keine geplant, will der variabel einsetzbare Mittelfeldmann doch auch erst die weitere Kaderplanung abwarten. Trotz eines bis 2027 laufenden Vertrages ist momentan unklar, ob Metcalfe in der neuen Saison weiter in Braun-Weiß spielen wird.

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