FC St. Pauli: Zuschlag bei Marcus Mathisen
Kiezkicker stechen mehrere Mitbewerber aus
Vor der Unterschrift am Millerntor: Marcus Mathisen. © IMAGO / Christian Schroedter
Vergessen ist der Bundesliga-Abstieg zwar noch nicht, doch spätestens mit dem am Donnerstag erfolgten Start in die Vorbereitung auf die neue Saison richtet sich beim FC St. Pauli der Blick in die Zukunft. Erstmals in seiner Kernaufgabe gefordert war der neue Trainer Marcel Rapp, der nach zwei Jahren unter Alexander Blessin für frischen Wind und Aufbruchstimmung sorgen soll.
Neue Gesichter waren beim Trainingauftakt derweil noch rar. Lediglich der frühzeitig verpflichtet australische Mittelfeldspieler Sam Klein (Brisbane Roar) und Sturmtalent Wissou Kaba aus der eigenen U19 sind bislang neu im Kader. Das allerdings wird sich noch ändern. Coach Rapp jedenfalls machte gegenüber der Morgenpost kein Geheimnis daraus, sich möglichst zeitnah weiteren Zuwachs zu erhoffen und zeigte sich diesbezüglich auch zuversichtlich: „Als Trainer will man es grundsätzlich immer so schnell wie möglich haben. Das ist, glaube ich, klar. Aber es ist kein Wunschkonzert. Ich glaube, wir sind auf einem guten Weg.“
St. Pauli mit dem besten Angebot
Rapps Optimismus hat wohl durchaus auch konkrete Hintergründe. Denn nach Informationen der Bild hat der FC St. Pauli das Rennen um Marcus Mathisen gewonnen. Der dänische Innenverteidiger, den der 1. FC Magdeburg gerne über das Vertragsende am 30. Juni hinaus gehalten hätte und der auch von Holstein Kiel, Hertha BSC und Hannover 96 umworben wurde, hat sich dem Blatt zufolge für ein Engagement am Millerntor entschieden.
Die Nähe Hamburgs zur dänischen Heimat war dabei wohl nicht das ausschlaggebende Argument, sondern dass St. Pauli ein finanziell besseres Gesamtpaket aus Handgeld und Gehalt geschnürt haben soll.
Der 30-Jährige dürfte nach den Abgängen von Hauke Wahl (VfL Wolfsburg) und Karol Mets (noch ohne neuen Verein) als neuer Abwehrchef eingeplant sein, zumal auch nach wie vor der Abschied von Eric Smith im Raum steht.
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