FC St. Pauli: Gerüchte um Jovo Lukić
Bosnischer WM-Fahrer ein Thema?
WM-Torschütze gegen Kanada: Jovo Lukić. © IMAGO / Icon Sportswire
Wenn der FC St. Pauli am Sonntag gegen die SpVgg Greuther Fürth in die neue Saison startet, beginnt für die Kiezkicker nach zwei Jahren in der Bundesliga ein neuer Abschnitt. Auch für Martijn Kaars, der vor einem knappen Jahr kurz vor Transferschluss mit der Empfehlung von 21 Toren in 36 Zweitliga-Spielen für den 1. FC Magdeburg für vier Millionen Euro ans Millerntor geholt wurde, im Oberhaus die Erwartungen aber nicht erfüllen konnte.
Nur auf drei Treffer und eine Vorlage kam Kaars in 29 Bundesliga-Partien und will zurück in Liga zwei seine Quote nun wieder bedeutend verbessern. Die Vorbereitung verlief mit Toren in fünf von sechs Testspielen dabei schon vielversprechend, sodass der Niederländer im 3-4-1-2 von Trainer Marcel Rapp als eine von zwei Spitzen ebenso gesetzt ist wie Neuzugang Branimir Hrgota dahinter auf der Zehn.
Große Konkurrenz und hohe Ablöse
Für den Platz neben Kaars gibt es noch mehrere Kandidaten. Während Abdoulie Ceesay, eigentlich der heißeste Kandidat, wegen einer in der Vorbereitung erlittenen Sprunggelenksverletzung die ersten Saisonspiele verpasst, duellieren sich derzeit Ricky-Jade Jones und Taichi Hara mit noch offenem Ausgang.
Einen neuen Stürmer hinzugeholt haben die Kiezkicker derweil noch nicht, obwohl der nach seiner Ausleihe vom FC Burnley auf die Insel zurückgekehrte Andréas Hountondji nicht mehr zur Verfügung steht. Ein knapper Monat bleibt den Verantwortlichen um Geschäftsführer Sport Andreas Bornemann aber noch, um gegebenenfalls in der vordersten Reihe nachzujustieren. Ob dann Jovo Lukić in den Überlegungen eine Rolle spielen wird, ist fraglich.
Laut dem Portal iAM Sport soll St. Pauli wie auch Besiktas Istanbul, die TSG Hoffenheim und Stade Rennes sowie Klubs aus Russland und der Golfregion Interesse am bosnischen WM-Fahrer bekundet haben. Angesichts der großen Konkurrenz scheint ein Wechsel des 27-Jährigen ans Millerntor aber recht unwahrscheinlich, zumal der FC Universitatea Cluj mindestens drei Millionen Euro Ablöse für den letztjährigen Torschützenkönig der rumänischen SuperLiga verlangen soll. Eine Summe, die als Zweitligist weit weniger leicht zu stemmen ist als vor einem Jahr die vier Millionen Euro für Kaars.
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