Fortuna Düsseldorf: Hoffnung auf Marin Ljubicic und Julian Hettwer

Angreifer arbeiten am Comeback

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Dienstag, 17.02.26 | 08:01
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Letzter Einsatz am 27. September: Julian Hettwer. © IMAGO / DeFodi Images

Fortuna Düsseldorf ist seit drei Spielen ungeschlagen, nach einem 2:1-Sieg gegen den SC Paderborn mit den jüngsten beiden Unentschieden beim Karlsruher SC (1:1) und gegen Preußen Münster (0:0) auch nicht entscheidend von der Stelle gekommen. Zwei Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz und auch nur vier Zähler zum ersten Abstiegsrang sind alles andere als ein Ruhekissen und sorgen in der nordrhein-westfälischen Landeshaupt unverändert für Nervosität.

Diese ist nicht unbegründet, stehen der Fortuna doch beim SV Darmstadt 98, gegen den VfL Bochum und beim 1. FC Nürnberg knifflige Aufgaben bevor. Um dann wie erhofft punkten zu können, muss die Mannschaft von Trainer Markus Anfang unverändert in der Offensive zulegen. 20 Tore nach 22 Spieltagen sind die schwächste Ausbeute aller Teams, mittlerweile sogar mit einigem Rückstand auf Eintracht Braunschweig und Münster, die immerhin 25 Mal über einen eigenen Treffer jubeln durften.

Hettwer soll nach der Länderspielpause wieder dabei sein

An Cedric Itten liegt die maue Torquote noch am wenigsten, hat der Schweizer doch neun Tore erzielt und war inklusive zweier Vorlagen an über der Hälfte der Düsseldorfer Tore direkt beteiligt. Florent Muslija bringt es zumindest auf drei Treffer und vier Assists, hat aber wie viele andere Offensivspieler sein Potential bei weitem nicht ausgeschöpft.

Umso größer ist in Düsseldorf die Hoffnung auf zwei Angreifer, die noch gar nicht bzw. schon lange nicht mehr für die Fortuna auf dem Feld standen. Zum einen soll der kurz vor Transferschluss vom 1. FC Union Berlin ausgeliehen Marin Ljubicic möglichst bald eingreifen. Schon in Darmstadt könnte der Kroate, der mit einer Oberschenkelverletzung nach Düsseldorf gekommen ist, erstmals dabei sein. Ausgeschlossen ist allerdings auch nicht, dass Ljubicic‘ Premiere noch länger auf sich warten lässt.

Zum anderen arbeitet Julian Hettwer, der im Sommer von Borussia Dortmund II verpflichtet wurde und letztmals Ende September auf dem Feld stand, an seinem Comeback. Wie die Rheinische Post berichtet, soll der 22-Jährige in den nächsten Wochen über die U23 herangeführt werden und nach der Länderspielpause Anfang April wieder eine vollwertige Option darstellen.

Bis dahin könnte Jordi Paulina eine Chance erhalten, der im Winter ebenfalls von der U23 des BVB gekommen ist und nach einer Muskelverletzung gegen Münster zwar im Kader stand, aber noch auf seinen ersten Auftritt im Fortuna-Trikot wartet.

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