Fortuna Düsseldorf: Markus Anfang rückt wieder in den Blickpunkt

Trainerwechsel bei zunehmender Abstiegsgefahr nicht ausgeschlossen

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Dienstag, 24.03.26 | 07:51
© IMAGO / pepphoto

Erst seit Anfang Oktober im Amt: Markus Anfang. © IMAGO / pepphoto

Mit den Siegen gegen den VfL Bochum (2:1) und beim 1. FC Nürnberg (1:0) schien Fortuna Düsseldorf noch vor zwei Wochen zwar spät, aber immerhin noch rechtzeitig den richtigen Weg gefunden zu haben und auf ein entspanntes Saisonende zuzusteuern. Davon kann zwei Partien und zwei Niederlagen später nicht mehr die Rede sein.

Stattdessen geht nach den Pleiten bei Eintracht Braunschweig (0:1) und gegen Hertha BSC (2:5) in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt wieder die Angst vor dem Abstieg um – alles andere als unberechtigterweise, beträgt der Vorsprung auf den Relegationsplatz doch nur noch drei Punkte und sind es auch bis zum ersten direkten Abstiegsrang nur noch vier Zähler.

Nach der Länderspielpause steht zudem beim 1. FC Kaiserslautern kein einfaches Auswärtsspiel auf dem Programm, das die Situation weiter zuspitzen könnte. Für Trainer Markus Anfang ist das Gastspiel auf dem Betzenberg nicht nur wegen seiner eigenen Vergangenheit in der Pfalz aufgeladen, sondern auch, weil die Diskussionen um den 51-Jährigen in den vergangenen Tagen wieder deutlich zugenommen haben.

Interne Zweifel an Anfang wachsen wieder

Taktische und personelle Entscheidungen Anfangs gingen gegen Hertha BSC nicht ansatzweise auf. Auch deshalb sind nach Informationen der Rheinischen Post die internen Zweifel am erst im Oktober als Nachfolger von Daniel Thioune angetretenen Fußball-Lehrer wieder gewachsen.

Sportvorstand Sven Mislintat stärkte Anfang nach der Pleite gegen die Alte Dame öffentlich zwar den Rücken, wird die Augen aber kaum verschließen, sollte der aktuelle Negativtrend weitergehen und die Abstiegsgefahr womöglich noch größer werden als ohnehin schon. Um in der aktuellen Konstellation unbelastet in die neue Saison gehen zu können, für die der noch bis 2027 gebundene Anfang weiter unter Vertrag steht, wäre indes nicht nur ein frühzeitiger Klassenerhalt nötig, sondern auch ein überzeugender Saisonendspurt.

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