Fortuna Düsseldorf: Moritz Heyer kann gehen

Automatische Verlängerung mit dem Routinier aber auch möglich

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Donnerstag, 29.01.26 | 07:12
© IMAGO / Laci Perenyi

Erst seit einem Jahr in Düsseldorf: Moritz Heyer. © IMAGO / Laci Perenyi

Das Hauptaugenmerk bei Fortuna Düsseldorf gilt in diesen Tagen natürlich dem Heimspiel am Sonntag gegen den SC Paderborn, in dem die Mannschaft von Trainer Markus Anfang an die jüngsten Partien vor eigenem Publikum anknüpfen und den dritten Heimdreier in Serie einfahren möchte – und mit Blick auf die nach wie vor äußerst angespannte Tabellensituation auch sollte.

Geschäftsführer Sport Sven Mislintat hat indes auch über das Heimspiel gegen die Ostwestfalen hinaus einige intensive Tage vor sich, gilt es doch bis zum Transferschluss am Montagabend den Kader noch zu optimieren. Durchgesickert ist zu Wochenbeginn, dass die Fortuna noch bis zu drei Verstärkungen hinzuholen will. Ob es gelingt, für die Innenverteidigung, die rechte Abwehrseite und das offensive Mittelfeld jeweils einen passenden und auch in den Finanzrahmen passenden Akteur zu finden, bleibt freilich abzuwarten.

Verlängerungsklausel greift bei 15 Einsätzen

Etwas einfacher würde die Suche nach Verstärkung, wenn auf der anderen Seite noch Spieler den Verein verlassen und so für wirtschaftlichen Spielraum sorgen würden. Ein Kandidat bleibt in diesem Zusammenhang Jordy de Wijs. Der niederländische Innenverteidiger wird von Trainer Anfang zwar für seine Einstellung gelobt, ist aber dennoch nur zweite Wahl und kann laut der Rheinischen Post mehr oder weniger selbst über seine Zukunft entscheiden. Einen Wechselwunsch ein halbes Jahr vor Vertragsende würde die Fortuna de Wijs demnach nicht verwehren.

Nach Informationen der Rheinischen Post hat neben de Wijs auch Moritz Heyer die Erlaubnis erhalten, noch in diesem Winter zu gehen. Der vor einem Jahr vom Hamburger SV gekommene Defensiv-Allrounder stand seit November nicht mehr in der Startformation und würde noch mehr ins Hintertreffen geraten als ohnehin schon, sollte tatsächlich noch neues Personal für die rechte Abwehrseite und das Abwehrzentrum kommen.

Die Lage bei Heyer ist allerdings durchaus knifflig. Denn der 30-Jährige verfügt in seinem auslaufenden Vertrag über eine Verlängerungsklausel, die bei 15 Einsätzen greift. Einwechslungen zählen zwar nur als halber Einsatz, doch weil Heyer im bisherigen Saisonverlauf schon sieben Mal begonnen hat und sechs weitere Male von der Bank kam, ist zumindest nicht ausgeschlossen, dass es zu einer Verlängerung kommt.

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