Fortuna Düsseldorf: Schmerzgrenze bei Anouar El Azzouzi
Winter-Wechsel eigentlich vom Tisch, aber nicht vollends ausgeschlossen
Seit Sommer in Düsseldorf: Anouar El Azzouzi. © IMAGO / Laci Perenyi
Nach dem spät mit 1:0 gegen Arminia Bielefeld gewonnenen Rückrundenauftakt gastiert Fortuna Düsseldorf am morgigen Samstag natürlich in der Hoffnung bei Hannover 96, den Negativlauf von vier Auswärtsniederlagen in Folge stoppen und sich im Idealfall mit drei weiteren Punkten etwas von der gefährdeten Zone absetzen zu können.
Während mit Jordi Paulina der gegen Bielefeld in Folge einer Muskelverletzung noch fehlende Sturmzugang erstmals im Kader stehen dürfte und auf sein Debüt hoffen darf, ist Satoshi Tanaka schon nach kurzer Zeit und nur einem Pflichtspieleinsatz kaum mehr aus dem zentralen Mittelfeld wegzudenken. Der Japaner hat sich auf Anhieb als Bereicherung erwiesen und soll auch im weiteren Verlauf der Rückrunde das Düsseldorfer Spiel lenken – an der Seite von Anouar El Azzouzi, dessen zwischenzeitlich im Raum stehender Abgang grundsätzlich vom Tisch ist, sollte nichts Außergewöhnliches passieren.
Längerfristiger Verbleib schwer vorstelbar
Eine Anfrage mit einer Ablösevorstellung im Bereich von zwei Millionen Euro hat die Fortuna im Dezember weitgehend ignoriert, doch wie nun Bild berichtet, wäre man in Düsseldorf gesprächsbereit, sollte in anderer Klub richtig tief in die Tasche greifen.
Eine Offerte in Höhe von fünf bis sechs Millionen Euro würde die Fortuna-Verantwortlichen nochmal ins Grübeln bringen, wobei ein Angebot in dieser Größenordnung im Moment nicht in Sicht ist und trotz einer ansprechenden Hinrunde des 24-Jährigen wohl auch bis Transferschluss am 2. Februar nicht mehr kommen wird.
Trotz eines bis 2029 laufenden Vertrages, der keine Ausstiegsklausel enthält, ist laut Bild indes schwer vorstellbar, dass El Azzouzi längerfristig bleibt. Auch aus zwischenmenschlichen Gründen. Der Mittelfeldspieler soll intern eher isoliert sein und nur zu wenigen Kollegen engeren Kontakt pflegen. Der Wechselwunsch des in den Niederlanden geborenen Marokkaners dürfte nach jetzigem Stand nur aufgehoben sein und der Verlauf der Rückrunde darüber entscheiden, welche Optionen sich im Sommer bieten.
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