FSV Frankfurt: Weiter Warten auf Tomas Oral – Vincenzo Grifo wechselt innerhalb der 2. Liga

Auch über eine Woche nach dem auf den letzten Drücker geschafften Klassenerhalt, sind beim FSV Frankfurt einige wesentliche Fragen offen. Obwohl schon vorigen Montag konkrete Gespräche geführt wurden und dem Retter auch ein Angebot vorgelegt worden ist, hat Tomas Oral bislang keinen neuen Vertrag bei den Bornheimern unterschrieben.

Noch darf man aber davon ausgehen, dass 42 Jahre alte Fußball-Lehrer sein Kurzzeit-Engagement ausweiten und kommende Saison an der Seitenlinie stehen wird. Ob mit der Rückendeckung von Uwe Stöver, ist ebenfalls noch fraglich. Der vor zwei Wochen freigestellte Geschäftsführer Sport soll auf Wunsch des Präsidiums zwar seine Arbeit wieder aufnehmen, doch dass Stöver dazu bereit ist, erscheint momentan keineswegs sicher.

Grifo verlässt den FSV

Keine Überraschung ist es angesichts der offenen Personalien in der sportlichen Leitung, dass die Kaderplanung derzeit mehr oder weniger ruht. Klarheit gibt es nun aber offenbar bei Vincenzo Grifo, den der FSV nicht halten kann. Wie Finanz-Geschäftsführer Clemens Krüger in „Bild“ erklärte, wird der von der TSG 1899 Hoffenheim nur ausgeliehene Offensivspieler kommende Saison aller Voraussicht nach nicht mehr für den FSV auflaufen: „Ich habe am Rande des Pokal-Finals in Berlin mit Hoffenheim gesprochen. Ein Verbleib von Grifo ist derzeit leider nicht zu erwarten.“

Nach Informationen von „Bild“ kehrt der 22-Jährige, der in der abgelaufenen Saison mit sieben Toren und neun Vorlagen zu den Top-Scorern der 2. Bundesliga gehörte, aber auch nicht nach Hoffenheim zurück. Grifo wird demnach zu einem namentlich noch nicht bekannten Zweitligisten wechseln, der über mehr finanzielle Mittel als der FSV Frankfurt verfügt.