Greuther Fürth: Abgang von Richard Magyar rückt näher

Innenverteidiger in Gesprächen mit Hammarby IF

Richard Magyar

Richard Magyar (r.) beschattet kommende Saison wohl die Gegenspieler in der schwedischen Allsvenskan. © Imago / Zink

Aktuell sind die Verantwortlichen von Greuther Fürth noch ein gutes Stück von ihrer dem Vernehmen nach vorhandenen Zielsetzung, in der Sommertransferperiode eine Plus von 2,5 Millionen Euro zu erwirtschaften, entfernt. Bislang hat nur der Verkauf von Mario Maloca an Lechia Gdansk eine kleine Ablöse gebracht, die allerdings mit den Verpflichtungen von Mergim Mavraj, Paul Seguin und Hans Nunoo Sarpei mehr als aufgebraucht wurde.

Allerdings ist die Transferperiode noch lange nicht zu Ende, sodass der eine oder andere Abgang für die angepeilten Transfereinnahmen sorgen könnte. Etwa ein Wechsel von Richard Magyar, der seit längerem im Raum steht und der sich nun offenbar konkretisiert.

Magyars Vertrag endet 2020

Bereits Mitte Juni hatte Fürths Geschäftsführer Rachid Azzouzi grundsätzliche Gesprächsbereitschaft signalisiert, aber auch durchblicken lassen, dass bei einem Verkauf des 28 Jahre alten Innenverteidigers die Ablöse stimmen müsse.

Laut dem schwedischen Portal expressen.se laufen nun Gespräche zwischen Magyar und dessen Ex-Klub Hammarby IF. Von dort war der schwedische Defensivmann, der in den vergangenen beiden Spielzeiten auf 47 Einsätze, vier Tore und vier Vorlagen kam, im Sommer 2017 ablösefrei an den Ronhof gekommen.

Magyar soll einer Rückkehr nach Hammarby offen gegenüberstehen, ist dort aber nicht der einzige Kandidat. Bei der Suche nach einem erfahrenen Innenverteidiger soll Magyar aber die erste Wahl sein. Und letztlich dürften sich alle Beteiligten auch einigen, schließlich ist in Fürth mit Mavraj der Ersatz bereits vorhanden und das Kleeblatt wird keinen unzufriedenen Spieler ein Jahr mitziehen, um ihn 2020 ablösefrei abzugeben.