Greuther Fürth: Alle Mann an Bord gegen den HSV?

Fragezeichen hinter Branimir Hrgota

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Freitag, 16.10.20 | 07:10
Branimir Hrgota

Sein Einsatz gegen den HSV ist noch nicht sicher: Branimir Hrgota. © imago images / Zink

Damit, an den ersten drei Spieltagen noch nicht verloren zu haben, ist Greuther Fürth sicherlich zufrieden. Weniger hingegen damit, dass bei drei Unentschieden auch noch kein Sieg gelungen ist. Und nun wartet am Samstag mit dem Heimspiel gegen den Hamburger SV eine schwere Aufgabe, bei der eine Niederlage aber tunlichst vermieden werden sollte, um nicht vorerst im unteren Tabellendrittel hängen zu bleiben.

Zumindest die personellen Voraussetzungen für einen guten Auftritt gegen den HSV scheinen aber vorhanden. Der vor der Länderspielpause beim 2:2 bei den Würzburger Kickers ausgefallene Mergim Mavraj (Gehirnerschütterung) und der im Frankenduell nur eingewechselte Havard Nielsen (Achillessehnenprobleme) sind ebenso wieder ins Training eingestiegen wie die zwischenzeitlich angeschlagenen Marco Meyerhöfer und Paul Seguin. David Raum und Paul Jaeckel, die wegen eines Corona-Falls bei der deutschen U21-Nationalmannschaft vorübergehend in Quarantäne mussten, sind seit Mittwoch auch wieder im Training dabei und stehen zur Verfügung.

Vier Kandidaten für nur zwei Plätze?

Gerade im Defensivbereich bieten sich Trainer Stefan Leitl viele Optionen. Raum und Meyerhöfer sollten als Außenverteidiger zwar ihren Platz sicher haben, doch ob beide zusammen mit zwei oder drei Innenverteidigern auflaufen werden, ist offen. In Würzburg bot Leitl in Abwesenheit von Mavraj mit Maximilian Bauer, Abdourahmane Barry und Jaeckel alle drei verbliebenen zentralen Abwehrspieler auf. Nun stehen gleich vier Innenverteidiger für bei einer durchaus möglichen Rückkehr zur Viererkette nur zwei Positionen zur Auswahl.

Fraglich ist einzig der Einsatz von Branimir Hrgota, der in den vergangenen Tagen nicht voll trainieren konnte. Der schwedische Angreifer, seit dieser Saison Kleeblatt-Kapitän, hat mit einem Tor und einer Vorlage an den ersten drei Spieltagen seinen Wert für die Mannschaft direkt wieder unterstrichen. Ein Ausfall des 27-Jährigen wäre nicht einfach zu kompensieren, doch noch hat man am Ronhof die Hoffnung, dass Hrgota rechtzeitig grünes Licht gibt.