Greuther Fürth: Bleibt Kapitän Branimir Hrgota an Bord?

Routinier deutet Bereitschaft zur Vertragsverlängerung an

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Samstag, 14.03.26 | 07:08
© IMAGO / Zink

Seit 2019 in Fürth: Branimir Hrgota. © IMAGO / Zink

Die SpVgg Greuther Fürth hat ihren positiven Trend fortgesetzt und am Freitagabend auch die SV Elversberg mit 2:0 bezwungen. Mit nunmehr zehn Punkten aus den letzten vier Spielen hat sich das Kleeblatt im Kampf um den Klassenerhalt in eine bedeutend bessere Position gebracht, wenngleich von Entspannung weiterhin keine Rede sein kann.

Schließlich sind es trotz des Zwischenspurts nur drei Zähler Vorsprung auf den Relegations- und vier Punkte bis zum ersten Abstiegsplatz. Bis zum Ende des Spieltages könnten sich beide Polster noch verringern, sodass die Mannschaft von Trainer Heiko Vogel zwingend nachlegen muss, um den noch immer drohenden Sturz in die Drittklassigkeit vermeiden zu können.

Zum Trumpf im Saisonendspurt soll Branimir Hrgota werden, dessen Nominierung für die Startelf für Coach Vogel außer Frage stand, obwohl eine Woche zuvor ohne den erkrankt ausgefallenen Kapitän bei Hannover 96 (2:1) gewonnen worden war. Vogel legte sich schon am Donnerstag im Rahmen der Spieltags-Pressekonferenz auf einen Startelfplatz für den wieder fitten Hrgota fest und wurde dafür belohnt. Denn der 33-Jährige brachte die SpVgg gegen Elversberg kurz vor der Pause in Führung und demonstrierte auch über den Treffer hinaus immer wieder seine individuelle Klasse.

Der Klassenerhalt genießt Priorität

Vier Tore und sieben Assists stehen für den früheren schwedischen Nationalspieler nun in 25 Saisonspielen zu Buche und die Hoffnung ist nicht unberechtigt, dass noch weitere Scorer-Punkte hinzukommen. Womöglich auch über das aktuelle Vertragsende am 30. Juni hinaus? Gegenüber Sky jedenfalls ließ Hrgota nach dem Sieg am Freitagabend durchblicken, seine Karriere noch nicht beenden zu wollen: „Auf Fußball habe ich immer Lust“, so der Routinier, der zwischen den Zeilen auch seine Bereitschaft zur Verlängerung in Fürth signalisierte: „Ich bin nicht der richtige Ansprechpartner dafür. Da gibt es andere Leute, die oben sitzen. Die müssen entscheiden, was sie wollen und wen sie gerne im Kader haben möchten.“

Vermutlich steht in den nächsten Wochen aber erst einmal weiter das Ringen um den Klassenerhalt im Vordergrund, bevor die Planungen für die nächste Spielzeit konkretisiert werden. Hrgota hat es damit freilich mit Auftritten wie am Freitag auch ein Stück weit in der Hand, schneller Klarheit zu bekommen.

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