Greuther Fürth: Bruno Ogbus als neuer Joshua Quarshie?
Innenverteidiger bei mehreren Klubs im Gespräch
Könnte den SC Freiburg auf Leihbasis verlassen: Bruno Ogbus. © IMAGO / DeFodi Images
Nach einem für das Selbstvertrauen guten 5:0-Sieg gegen den 1. FC Schweinfurt 05 absolviert die SpVgg Greuther Fürth am heutigen Samstag (15 Uhr) ihren zweiten und letzten Test der Wintervorbereitung gegen den SSV Jahn Regensburg. Gegen den oberpfälzischen Zweitliga-Absteiger wird Trainer Heiko Vogel vermutlich zumindest zu großen Teilen die Elf aufbieten, die eine Woche später bei Dynamo Dresden für einen gelungenen Rückrundenstart sorgen soll.
Nachdem gegen Schweinfurt noch ingesamt 24 Spieler zum Einsatz gekommen sind, dürften sich von der Generalprobe schon eher Erkenntnisse hinsichtlich des so wichtigen Kellerduells ziehen lassen. Auch, ob mit Doni Arifi der bisher einzige Winterneuzugang das Zeug zur Soforthilfe hat oder mit etwas Anlaufzeit zu rechnen ist – die die SpVgg mitten im Abstiegskampf eigentlich nicht hat.
Der von Kuopion Palloseura aus seiner Heimat gekommene Finne dürfte unterdessen nicht der einzige Neuzugang dieses Winters bleiben. Dass bei weiteren Verstärkungen Geduld gefragt sein könnte, hat Sportdirektor Stephan Fürstner indes schon früh angedeutet.
Auch Bochum soll interessiert sein
Auf der Einkaufsliste steht nach Sechser Arifi wohl auch noch Verstärkung für die letzte Reihe. Ein Kandidat soll in diesem Zusammenhang Bruno Ogbus vom SC Freiburg sein, der laut Sky aber offenbar auch beim VfL Bochum und beim FC Luzern diskutiert wird.
Freiburg würde dem 20-Jährigen, der nach einem im Dezember 2024 erlittenen Achillessehnenriss zuletzt nur in der Regionalliga-Mannschaft eingesetzt wurde, gerne auf höherem Niveau Spielpraxis verschaffen und denkt deshalb über eine Leihe nach. Ogbus, der gelernter Innenverteidiger ist, aber auch rechts spielen kann, könnte ein Stück weit in die Fußstapfen von Joshua Quarshie treten, der in der vergangenen Saison für die Rückrunde von der TSG Hoffenheim ausgeliehen wurde und seinen Anteil am Klassenerhalt hatte.
Wie bei Quarshie, der im Sommer dann für 3,5 Millionen Euro von Hoffenheim an den FC Southampton verkauft wurde, besteht für die SpVgg allerdings auch bei Ogbus keine Chance auf eine feste Verpflichtung oder eine Kaufoption.
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