Greuther Fürth: Chancen bei Valmir Sulejmani?

Hannover 96 als Konkurrent

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Freitag, 03.07.20 | 07:23
Valmir Sulejmani

Am Ende zweier überzeugender Jahre bei Waldhof Mannheim: Valmir Sulejmani. © imago images / Masterpress

Mit Anton Stach (VfL Wolfsburg II) und Dickson Abiama (SC Eltersdorf) stehen bei Greuther Fürth bislang zwei Talente als Neuzugänge für die neue Saison fest. Beide passen zur Philosophie des Klubs, Akteure mit Potential zu verpflichten, um diese weiterzuentwickeln und Werte zu schaffen. In diese Kategorie würde auch Valmir Sulejmani vom SV Waldhof Mannheim gehören, auf den man am Ronhof nach Informationen der Rheinpfalz wohl auch ein Auge geworfen hat.

Mit sechs Toren und vier Vorlagen in verletzungsbedingt nur 17 Einsätzen weist der 24-Jährige in der am Samstag zu Ende gehenden Drittliga-Saison eine gute Quote auf. Überdies hat Sulejmani beim spektakulären 3:5 in der ersten Runde des DFB-Pokals gegen Eintracht Frankfurt mit einem Doppelpack auf sich aufmerksam machen können.

Sulejmani wäre ablösefrei

Bereits vergangene Saison hatte der zweifache A-Nationalspieler des Kosovo mit 18 Toren und zwölf Vorlagen großen Anteil an der Mannheimer Regionalliga-Meisterschaft. Der Schritt zurück in die Viertklassigkeit war für Sulejmani offenkundig der richtige, nachdem der frühere deutsche Junioren-Nationalspieler bei Hannover 96 zwar jahrelang als großes Talent galt, aber den Durchbruch trotz einiger Einsätze in der Bundesliga und der 2. Bundesliga nie richtig schaffte.

In Hannover hat man die positive Entwicklung des einstigen Nachwuchsspielers aber offenbar aufmerksam verfolgt. Dem Vernehmen nach steht eine Rückkehr Sulejmanis zu seinem Ausbildungsklub im Raum, wo es die Konkurrenz im Angriff indes trotz noch einiger offener Personalfragen aber in sich haben könnte.

Für Fürth könnten deshalb die besseren Aussichten auf regelmäßige Einsätze sprechen, zumal der technisch beschlagene Sulejmani nicht auf die Rolle des Mittelstürmers festgelegt ist, sondern im von Trainer Stefan Leitl häufig praktizierten System mit zwei Flügelspielern auch auf beiden Außenpositionen zum Zuge kommen könnte.

Eine Ablöse wäre für Sulejmani derweil nicht fällig. Zwar enthält dessen Vertrag in Mannheim eine Verlängerungsklausel, die aber erst bei nicht mehr erreichbaren 20 Saisoneinsätzen greifen würde.