Greuther Fürth: Dickson Abiama empfiehlt sich für mehr

Bislang nur Minuten-Einsätze für das Sturmtalent

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Samstag, 14.11.2020 | 07:37
Dickson Abiama gegen Würzburgs Daniel Hägele.

In der Liga wurde Dickson Abiama (l.) bislang nur in der Schlussphase eingewechselt. ©imago images/Zink

Nach durchwachsenem Start mit drei Unentschieden und einer Niederlage an den ersten vier Spieltagen läuft es aktuell bei Greuther Fürth richtig rund. Das Kleeblatt kletterte dank dreier Siege in Folge auf den dritten Tabellenplatz und konnte dementsprechend mit einem richtig guten Gefühl in die aktuelle Länderspielpause gehen, in der sich die Erfolgsserie freilich nahtlos fortsetzte.

In einem ligainternen Testspiel über zwei Mal 35 Minuten traf Fürth in Bamberg auf Erzgebirge Aue und landete mit 3:1 den nächsten Erfolg. Anders als sein Auer Kollege Dirk Schuster, der mit einigen am vergangenen Wochenende im Zweitliga-Alltag aufgebotenen Akteuren antrat, beorderte Fürths Trainer Stefan Leitl ausschließlich Spieler in die erste Elf, die beim 2:0-Sieg in Bochum maximal eingewechselt worden sind.

Hrgota und Nielsen sind gesetzt

Eine sehr junge Mannschaft, in der der 24-jährige Schlussmann Marius Funk mit 24 Jahren der Älteste und kein Feldspieler über 22 Jahre alt war, lieferte dabei eine ansprechende Vorstellung ab und erhielt auf der vereinseigenen Webseite denn auch ein Lob vom Trainer: „Unsere junge Mannschaft hat das gegen ein Team wo auch einiges an Erfahrung auf dem Platz stand, gut gemacht und sich das freie Wochenende verdient“, kündigte Leitl zugleich ruhige Tage an.

Besonders in Szene setzen konnte sich Dickson Abiama, der für den ersten und den letzten Treffer der Partie verantwortlich zeichnete, während zwischendurch Timothy Tillman per Elfmeter auf 2:0 erhöht hatte. Abiama, der schon in der Vorbereitung mit einer guten Trefferquote auf sich aufmerksam machen konnte, bringt es zwar an den ersten sieben Zweitliga-Spieltagen auf fünf Einsätze, wurde dabei aber nie vor der 84. Minute eingewechselt.

Mit dem Doppelpack gegen Aue empfahl sich Abiama nun für längere Spielzeiten. Die Konkurrenz im Angriff mit Branimir Hrgota und Havard Nielsen ist allerdings stark, sodass für den 22-jährigen Nigerianer mehr als eine Jokerrolle aber erst einmal nicht drin sein dürfte. Anlass zu Veränderungen hat Trainer Leitl nach den letzten Erfolgen ohnehin nicht.