Greuther Fürth: Die Joker sorgen für drei Punkte

Daniel Keita-Ruel, Tobias Mohr und David Raum bringen die Wende

Daniel Keita-Ruel

Daniel Keita-Ruel traf gegen Wehen Wiesbaden 25 Minuten nach seiner Einwechslung zum Ausgleich. © imago images / Zink

Nach dem ersten Teil des sechsten Spieltages grüßt Greuther Fürth mit elf Punkten vom dritten Platz. Eine Zwischenbilanz, die bei der SpVgg vor der Saison wohl jeder unterschrieben hätte, zumal nicht wenige Experten der Mannschaft von Trainer Stefan Leitl ein eher schwieriges Jahr prognostiziert haben.

Doch seit der Auftaktpleite gegen Erzgebirge Aue (0:2) ist Fürth mittlerweile seit fünf Spielen ungeschlagen und landete am gestrigen Freitag mit einem 2:1 gegen den SV Wehen Wiesbaden den dritten Sieg. Danach freilich sah es vor 8.730 Zuschauern im Sportpark Ronhof lange Zeit nicht aus.

Das Tabellenschlusslicht aus Wiesbaden erwies sich als gut eingestellter Gegner, der immer wieder Nadelstiche setzte und unmittelbar nach der Pause eine Unaufmerksamkeit der SpVgg zur Führung nutzte. Danach war der SVWW weiter gut im Spiel, ehe Fürths Trainer Stefan Leitl von der Bank neue Impulse setzen konnte.

Alle Einwechselspieler mit Torbeteiligungen

Zunächst gelang Daniel Keita-Ruel in einer Co-Produktion zweier Joker nach Vorlage von Tobias Mohr in der 81. Minute der Ausgleich und dann holte der ebenfalls von der Bank gekommene David Raum einen allerdings nicht unumstrittenen Elfmeter heraus, den Julian Green bereits in der Nachspielzeit zum Siegtreffer verwandelte.

Solche Erfolgserlebnisse steigern unser Selbstvertrauen. (Stefan Leitl)

Coach Leitl war anschließend natürlich zufrieden und hob auf der vereinseigenen Webseite die im Vergleich zur vergangenen Saison sicher größer gewordene Qualität in der zweiten Reihe hervor: „Es ist nicht das erste Mal, dass wir Spieler von der Bank bringen können, die uns noch mal auf ein anderes Niveau heben. Das ist schön zu sehen – so wächst auch eine Mannschaft zusammen. Solche Erfolgserlebnisse steigern unser Selbstvertrauen.“

Auch dank der erfolgreichen Joker wartet auf die SpVgg nun ein Top-Spiel. Am nächsten Samstag sollte die Leitl-Elf beim VfB Stuttgart allerdings trotz der Möglichkeit, von der Bank nachlegen zu können, einen Rückstand besser vermeiden.

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