Greuther Fürth: Erleichterung nach dem Heimdreier

Erster Sieg nach drei Pleiten in Folge

Fürth bejubelt den Führungstreffer zum 1:0.

Daniel Keita-Ruel (m.) beendete Fürths Tor- und Sieglos-Serie. ©imago images/Zink

Mit dem 2:0 gegen Dynamo Dresden hat Greuther Fürth am Freitagabend enorm wichtige drei Punkte eingefahren. Zum einen war der Erfolg natürlich für die Tabelle wichtig, in der das Kleeblatt zumindest für eine Nacht auf den fünften Platz klettern konnte. Zum anderen war es wohl sogar noch wichtiger, eine Negativserie von drei Niederlagen in Folge ohne eigenes Tor zu beenden.

Denn hätte sich der Negativlauf auch gegen Dresden fortgesetzt, wären unweigerlich immer mehr Parallelen zur vergangenen Saison gezogen worden, in der Fürth nach einem ebenfalls guten Start in ein langes Tief mit zwischenzeitlich nur fünf Punkten aus zehn Spielen geriet.

Negative Gedanken dieser Art sind nun erst einmal kein Thema, wobei Trainer Stefan Leitl auf der Pressekonferenz nach dem Spiel deutlich machte, einen Vergleich zur vergangenen Saison auch deshalb für nicht angebracht gehalten zu haben, weil zwei der drei Niederlagen bei den Aufstiegsfavoriten VfB Stuttgart und Hamburger SV (jeweils 0:2) erlitten wurden: „Für uns ist es ein sehr wichtiger Sieg, gerade nach den letzten drei Punktspielen, die wir verloren haben und wo schon das Wort Krise aufgetaucht ist, was ich bei den Gegnern, die wir hatten, nicht verstehen kann.“

Drei machbare Aufgaben vor der nächsten Länderspielpause

Während Leitl vor allem „die Art und Weise, wie sich die Mannschaft gegenseitig unterstützt hat“ lobte, machte der neu in die Mannschaft gerückte Doppeltorschütze Daniel Keita-Ruel kein Geheimnis aus der Bedeutung des Sieges: „Klar ist das eine Erleichterung. Die letzten Wochen waren hart für uns. Es war jetzt an der Zeit, dass wir weiter Gas geben, unser Spiel weiter durchziehen und uns dafür belohnen.“

Klar ist das eine Erleichterung. (Daniel Keita-Ruel)

Beim VfL Osnabrück, gegen Darmstadt 98 und beim SV Sandhausen warten vor der nächsten Länderspielpause im November nun drei Gegner, mit denen die SpVgg mindestens auf Augenhöhe sein sollte. Gelingt es, an die Leistung gegen Dresden anzuknüpfen, wäre frühzeitig die Basis für eine einigermaßen sorgenfreie Spielzeit gelegt.

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