Greuther Fürth: Fehlt Marco Caligiuri länger?

Kapitän in Heidenheim angeschlagen ausgewechselt

Marco Caligiuri muss vom Feld

Marco Caligiuri (r.) musste in Heidenheim schon nach einer halben Stunde vom Platz. © imago images / Zink

Auswärts läuft es bei Greuther Fürth weiterhin nicht rund. Während zu Hause aus sieben Spielen 13 Punkte verbucht werden konnten, wartet das Kleeblatt seit dem zweiten Spieltag und einem 3:1-Erfolg beim FC St. Pauli auf einen Auswärtssieg. In den jüngsten sieben Gastspielen reichte es bei vier Niederlagen nur noch zu drei Unentschieden. Auch am gestrigen Sonntag ging die SpVgg beim 1. FC Heidenheim (0:1) als knapper Verlierer vom Feld und muss den Blick bei nur noch vier Punkten Vorsprung auf Relegationsplatz 16 verstärkt nach unten richten.

Bevor es vor Weihnachten noch zwei Mal auf Reisen (nach Karlsruhe und Aue) hat Greuther Fürth am kommenden Samstag gegen den VfL Bochum letztmals im Jahr 2019 die Chance, vor eigenem Publikum zu punkten. Dann muss Trainer Stefan Leitl aber womöglich auf Kapitän Marco Caligiuri verzichten. Der Innenverteidiger, der zuvor schon nach einem Zweikampf mit Tim Kleindienst am Knöchel behandelt wurde, musste in Heidenheim nach 29 Minuten mit einer Oberschenkelblessur ausgewechselt werden.

Jaeckel und Bauer als mögliche Nachrücker

Eine Diagnose gibt es bisher noch nicht, doch ist zumindest die Befürchtung vorhanden, dass Caligiuri mit einer Zerrung oder einem Faserriss ausfallen könnte. In diesem Fall wäre gegen Bochum neben Mergim Mavraj wieder ein Innenverteidiger aus der jungen Garde gefragt.

Der in Heidenheim eingewechselte, aber nicht vollends überzeugende Paul Jaeckel würde mit Maximilian Bauer, der bei der 2:3-Niederlage in Sandhausen am 13. Spieltag den verletzten Mavraj auch nur bedingt gleichwertig ersetzen konnte, um die Rolle als Caligiuri-Vertreter rangeln.