Greuther Fürth: Geht sogar etwas nach oben?

Perfekter Start ins neue Jahr lässt das Kleeblatt träumen

Branimir Hrgota

Auch in Regensburg mit der Vorlage zum 2:0 ein wichtiger Faktor: Branimir Hrgota. © imago images / Zink

In intensiven 90 Minuten hat Greuther Fürth mit einem 2:0-Sieg bei Jahn Regensburg aus einem guten einen perfekten Start ins neue Jahr gemacht. Dem 3:0-Erfolg unter der Woche gegen den FC St. Pauli ließ das Kleeblatt bei heimstarken Oberpfälzern einen Auswärtsdreier folgen, der die Mannschaft von Trainer Stefan Leitl sogar in Tuchfühlung zu den Aufstiegsplätzen brachte.

Nur noch drei Punkte liegt das Kleeblatt hinter den Plätzen zwei und drei, wobei der Hamburger SV und der VfB Stuttgart am 20. Spieltag erst noch im Einsatz sind und ihr Polster nach unten wieder vergrößern können. Nichtsdestotrotz ist die SpVgg nach jetzigem Stand zum ersten Verfolger des Spitzentrios avanciert, was rund um den Ronhof auch dank der bereits 31 Zähler auf dem Konto Anlass zum Träumen gibt.

Die nächsten Wochen entscheiden

„Wir hatten natürlich im Hinterkopf, dass wir nach oben ranrücken können. Es ist aber nicht so, dass heute irgendwelche Plätze vergeben werden – das ist gerade einfach ein Prozess, den wir mitmachen.“, gab Abwehrchef Mergim Mavraj nach dem Spiel auf der Fürther Homepage Einblick in die Gedankenspiele der Mannschaft.

Nach den ersten Auftritten im neuen Jahr scheint jedenfalls nicht ausgeschlossen, dass Fürth noch ins Rennen zumindest um den Relegationsplatz eingreifen kann, wirkt die Mannschaft doch in sich geschlossen und besitzt neben Vorjahrestorjäger Daniel Keita-Ruel mit Branimir Hrgota oder Jamie Leweling inzwischen auch weitere Offensivspieler, die in engen Spielen wie nun in Regensburg den Unterschied ausmachen können.

Zudem steht die Defensive mit dem am Freitag nach auskurierten Adduktorenproblemen ins Team zurückgekehrten Mergim Mavraj an der Seite von Kapitän Marco Caligiuri in der Innenverteidiger stabil. Caligiuri freilich handelte sich in Regensburg die fünfte gelbe Karte ein und verpasst am kommenden Wochenende das Heimspiel gegen Hannover 96.

Mit dem Duell gegen den Bundesliga-Absteiger beginnen die Wochen, die vermutlich darüber entscheiden werden, ob die SpVgg tatsächlich ein Wörtchen um die ersten drei Plätze mitreden kann. Denn bei einem zwischenzeitlichen Auswärtsspiel bei Wehen Wiesbaden reisen neben Hannover im Februar auch noch Arminia Bielefeld und der VfB Stuttgart nach Fürth.

Geht es trotz dieses schwierigen Programms, das aufgrund von drei Heimspielen an den nächsten vier Spieltagen aber auch eine große Chance bietet, so positiv weiter wie bislang im Jahr 2020, muss man die Leitl-Elf definitiv auf dem Zettel haben.