Greuther Fürth: Jamie Leweling mit ersten Duftmarken

Youngster gegen Bochum der entscheidende Faktor

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Sonntag, 08.12.2019 | 07:18
Jamie Leweling jubelt gegen den VfL.

Erzielte gegen Bochum sein erstes Profitor: Jamie Leweling. ©imago images/Zink

Nach nur einem Punkt aus den drei Spielen zuvor musste Greuther Fürth vor dem gestrigen Heimspiel gegen den VfL Bochum den Blick in der Tabelle wieder etwas sorgenvoller nach unten richten. Dank des 3:1-Erfolges am Samstagnachmittag aber hat das Kleeblatt nun zumindest vorübergehend wieder ein Polster von sieben Zählern auf Rang 16, den just der Erzrivale aus Nürnberg belegt.

Natürlich muss die SpVgg im weiteren Saisonverlauf noch einige Punkte einfahren, doch zumindest aktuell sieht es nach einem einigermaßen entspannten Weihnachtsfest aus. Auch die Hoffnung auf eine sorgenfreie Rückrunde ist derzeit nicht unrealistisch.

Auch dank Jamie Leweling, der gegen Bochum in seinem erst achten Zweitliga-Einsatz gemeinsam mit Doppeltorschütze Branimir Hrgota zum Matchwinner avancierte. Leweling kam nach 73 Minuten für Marvin Stefaniak, der zuvor den Bochumer Ausgleich mit einem bösen Fehlpass eingeleitet hatte, und bereitete zunächst per Flanke das 2:1 durch Hrgota vor, um dann in der Nachspielzeit auch noch sein erstes Profitor zum 3:1-Endstand zu markieren.

Chancen auf die Startelf

Der 18-Jährige, der im September einen Vertrag bis 2022 inklusive vereinsseitiger Verlängerungsoption unterschrieben hat, durfte sich denn auch auf der Pressekonferenz über ein Lob von Trainer Stefan Leitl freuen: „Glückwunsch an Jamie zu seinem ersten Profitor, auch das 2:1 hat er mit seiner Flanke toll vorbereitet.“

Leweling, der im November sein Debüt in der deutschen U19-Nationalmannschaft feierte und dort auch schon auf sich aufmerksam machen konnte, darf in Abwesenheit des verletzten Julian Green nun kommende Woche im Spiel beim Karlsruher SC auf seinen dritten Startelfeinsatz hoffen. Bislang durfte der Youngster nur am dritten und vierten Spieltag von Anfang an ran, doch der Kurzauftritt gegen Bochum war definitiv ein Bewerbungsschreiben für mehr.