Greuther Fürth: Julian Green nun auch bei anderen Klubs im Fokus?

US-Nationalspieler trifft gegen Frankreich

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Sonntag, 10.06.18 | 15:48
Julian Green

Traf am Samstagabend gegen Frankreich: Julian Green © Imago / Zink

Auf der Führungsebene hat sich die SpVgg Greuther Fürth für die Zeit nach dem Rückzug von Präsident Helmut Hack am 31. Juli mit den den künftigen Geschäftsführern Holger Schwiewagner und Rachid Azzouzi bereits gut aufgestellt. Und mit dem neuen Chefscout Sergio da Silva Pinto wurde auch im sportlichen Bereich die Kompetenz weiter erhöht.

Neuzugänge für die kommende Saison sind derweil abgesehen von der Weiterverpflichtung des bisher nur ausgeliehenen Mario Maloca, der nun fest von Lechia Gdansk an den Ronhof wechselt, noch Fehlanzeige. Bedarf besteht aber auf jeden Fall, gibt es nach jetzigem Stand doch acht definitiv Abgänge. Und ob die bisherigen Leihspieler Fabian Reese (FC Schalke 04) und Julian Green (VfB Stuttgart) bleiben, ist auch noch offen.

Gute Gespräche mit dem VfB Stuttgart

Im Falle von Green dürften die Fürther Verantwortlichen am Samstagabend gemischte Gefühle gehabt haben. Denn der 23-Jährige brachte die USA im Test-Länderspiel in Frankreich (1:1) mit 1:0 in Führung und machte so ein vergleichsweise breites Publikum auf sich aufmerksam. Nicht ausgeschlossen, dass nun andere Vereine auf den Plan treten und der SpVgg die angedachte Weiterverpflichtung des Offensivspielers erschweren.

Vergangene Woche schienen die Gespräche mit dem VfB Stuttgart über einen Verbleib Greens in Fürth allerdings schon weit gediehen: „Wir sind mit Greuther Fürth in einem vielversprechenden Austausch, was die Zukunft von Julian Green betrifft. Ich gehe davon aus, dass wir für alle Beteiligten eine sehr gute Lösung finden werden und Julian in Fürth bleiben wird“, erklärte VfB-Sportvorstand Michael Reschke auf der vereinseigenen Webseite.

Seitdem allerdings ist nichts passiert, was freilich auch daran liegen dürfte, dass Green seit Ende Mai bei der US-Auswahl weilte. Mit dem Abpfiff der Partie in Frankreich beginnt für die nicht für die WM qualifizierten US-Nationalspieler aber der Urlaub. Denkbar, dass Greens Zukunft nun zeitnah geregelt wird.

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