Greuther Fürth: Kaderveränderungen im Winter möglich

Rachid Azzouzi schließt Wechsel in beide Richtungen nicht aus

Rachid Azzouzi

Rachid Azzouzi schließt Personalwechsel in der Winterpause nicht aus. © imago images / Zink

Den Abschluss hat man sich zwar anders vorgestellt, doch trotz der 1:3-Niederlage bei Erzgebirge Aue fällt die Zwischenbilanz bei Greuther Fürth positiv aus. Trainer Stefan Leitl hob im „Kicker“ (Ausgabe 104/105 vom 23.12.2019) die im Vergleich zur jüngeren Vergangenheit gute Punktausbeute hervor und zeigte sich zuversichtlich, dass die positive Entwicklung im neuen Jahr weitergeht.

„Wir haben die beste Hinrunde seit vier Jahren gespielt. Man muss die Leistungen über die Saison sehen, und wir werden stärker aus der Winterpause kommen“, so Leitl, dessen Kader dann womöglich ein leicht verändertes Gesicht haben wird. Sportdirektor Rachid Azzouzi jedenfalls deutete gegenüber dem „Kicker“ an, dass es in der winterlichen Transferperiode in beide Richtungen Veränderungen geben könnte.

Wittek in Aue nicht im Kader

Während Leitl betonte, dass der zuletzt dreimal in Folge in der Startelf fehlende Daniel Keita-Ruel zum Trainingsauftakt in Fürth erwartet wird und folglich kein Wechselkandidat ist, würde die SpVgg wie schon im Sommer Daniel Steininger und Shawn Parker keine Steine in den Weg legen. Darüber hinaus könnte sich auch Kenny Prince Redondo, der nach seinem einzigen Startelfeinsatz am ersten Spieltag nur noch fünfmal eingewechselt wurde, Gedanken machen.

Ein Sonderfall ist Maximilian Wittek, der in der Vergangenheit mehrfach mit anderen Vereinen in Verbindung gebracht wurde und dessen Vertrag nun am Saisonende ausläuft. Nach jetzigem Stand wäre der Januar die letzte Chance für die SpVgg, für den 24-jährigen noch eine Ablöse zu kassieren. Inwieweit Witteks Fehlen in Aue mit seiner Zukunft zusammenhängt, ist unklar. „Maxi weiß, warum er nicht dabei ist“, wollte Trainer Leitl nicht preisgeben, warum Wittek trotz abgesessener Gelbsperre für die Begegnung nicht nominiert wurde.

Inwieweit Fürth selbst auf dem Transfermarkt tätig wird, dürfte zum einen von den Abgängen und damit verbundenen Einsparungen abhängen, zum anderen aber auch davon, ob sich die Gelegenheit ergibt, für kleines Geld Qualität und/oder Potential zu bekommen.