Greuther Fürth: Kommt mit Elias Benkara noch ein Youngster für die Innenverteidigung?
Abwehrtalent von Borussia Dortmund im Visier
Beim BVB bis 2029 unter Vertrag: Elias Benkara. © IMAGO / Maximilian Koch
Eine konkrete Spur ist bei beiden bisher noch nicht durchgesickert, doch dass die wegen Gesprächen mit anderen Vereinen nicht mit ins Kurztrainingslager nach Bad Wörishofen im Allgäu gereisten Maximilian Dietz und Noah König noch einmal das Trikot der SpVgg Greuther Fürth tragen werden, ist aktuell unwahrscheinlich.
Vielmehr könnten die beiden Innenverteidiger den Verein kurzfristig verlassen, wie zuvor auch schon ihrer Positionskollegen Reno Münz (KVC Westerlo), Philipp Ziereis (Melbourne Victory) und Jan Elvedi (1. FC Kaiserslautern, war ausgeliehen). Die Fürther Personaldecke im Abwehrzentrum ist deshalb momentan, wenngleich mit Jannis Heuer (1. FC Kaiserslautern) und Maxim Dal (1. FSV Mainz 05) auch schon zwei Innenverteidiger neu verpflichtet wurden und Brynjar Ingi Bjarnason weiter zur Verfügung steht.
BVB hat sich noch nicht entschieden
Mit dem 20-jährigen Dal, der in Mainz den Sprung in die Bundesliga-Mannschaft nicht geschafft hat, ist bereits ein Youngster ohne nennenswerte Erfahrung neu im Kader von Trainer Heiko Vogel. Möglich, dass der Kleeblatt-Coach darüber hinaus noch einen zweiten jungen und zugleich hochveranlagten Abwehrspieler hinzubekommt.
Denn nach Informationen der Bild bemüht sich Fürth um Elias Benkara, der bei Borussia Dortmund im April einen Profivertrag bis 2029 unterschrieben hat und aktuell in der Saisonvorbereitung bei der ersten Mannschaft mitmischt. Kurzfristige Spielzeit bei den BVB-Profis ist allerdings eher unwahrscheinlich, weshalb eine Leihe in die 2. Bundesliga als Option im Raum steht.
Noch allerdings hat man sich in Dortmund nicht entschieden, ob der 19-Jährige verliehen oder über Spiele in der eigenen zweiten Mannschaft und regelmäßiges Profitraining auf höhere Aufgaben vorbereitet werden soll. In Fürth sähe man den gebürtigen Frankfurter, der aufgrund seiner Wurzeln für Algerien spielen kann und im vergangenen Herbst auch schon zum A-Nationalmannschaftskader der Nordafrikaner gehörte, direkt als Kandidaten für die Startelf.
Ob sich die angestrebte Leihe realisieren lässt, ist aktuell aber offen.
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