Greuther Fürth: Längere Zeit ohne die Stammdefensive

Mergim Mavraj fällt mit einer Muskelverletzung aus

Mergim Mavraj

Stefan Leitl muss mehrere Wochen auf Routinier Mergim Mavraj (r.) verzichten. © imago images / Zink

Mit zwei Siegen ist Greuther Fürth der Start nach der Winterpause vollauf gelungen, ehe es am vergangenen Wochenende mit der 1:3-Niederlage gegen Hannover 96 eine erste Niederlage im neuen Jahr setzte. Dass bei den Gegentoren Nummer zwei und drei gegen die Niedersachsen mit Marco Caligiuri und Mergim Mavraj die komplette Stamminnenverteidigung nicht (mehr) auf dem Feld stand, war zwar sicher nicht der einzige, aber doch kein unwesentlicher Grund für die Pleite.

Während Caligiuri gelbgesperrt fehlte, musste der schon in den letzten Wochen von muskulären Problemen geplagte Mergim Mavraj nach 67 Minuten angeschlagen ausgewechselt werden. Am Dienstagabend gab es dann nach eingehenden Untersuchungen die Diagnose, die rund um den Ronhof für wenig Freude sorgt. Denn wie die SpVgg auf ihrer Webseite mitteilte, erlitt Mavraj eine Muskelverletzung im Adduktorenbereich, die den 33-Jährigen für mehrere Wochen außer Gefecht setzt.

Paul Jaeckel wohl neben Caligiuri

Trainer Stefan Leitl kann somit auch an den nächsten Spieltagen, an denen unter anderem mit den Heimspielen gegen Arminia Bielefeld und den VfB Stuttgart hohe Hürden zu überspringen sind, nicht seine bewährte und sehr erfahrene Stamminnenverteidigung aufbieten.

Caligiuri ist zwar nach verbüßter Gelbsperre zurück, doch an der Seite des 35 Jahre alten Kapitäns muss wieder ein Youngster ran. Obwohl gegen Hannover auch nicht vollends überzeugend, dürfte der 21-jährige Paul Jaeckel dabei die Nase gegenüber dem ein Jahr jüngeren Maximilian Bauer, der nach seiner Einwechslung für Mavraj insbesondere beim 0:2 gegen Hannover nicht die beste Figur abgab, vorne haben.