Greuther Fürth: Mergim Mavraj nochmal mehr als Mittelmaß?

Innenverteidiger seit dem Abschied aus Fürth nicht mehr vorne dabei

Stefan Leitl im Gespräch mit Mergim Mavraj

Mergim Mavraj (r,.) im Gespräch mit Chefcoach Stefan Leitl. ©Imago images/Zink

Zusammen mit Marco Caligiuri soll Mergim Mavraj der Hintermannschaft von Greuther Fürth Stabilität verleihen und ein insgesamt sehr junges Team führen. Der 33-Jährige, der im Mai mit dem FC Ingolstadt nach der gegen den SV Wehen Wiesbaden verlorenen Relegation abgestiegen ist, kehrte fünf Jahre nach seinem Abschied aus Fürth an den Ronhof zurück und hätte nichts dagegen, dort an alte Zeiten anknüpfen zu können.

Mavraj, der 2011/12 mit der SpVgg den Sprung in die Bundesliga geschafft, im Oberhaus aber den Klassenerhalt doch recht deutlich verpasst hatte, verabschiedete sich 2013/14 ebenfalls mit einer verlorenen Relegation aus Fürth. Allerdings spielte die SpVgg damals als Tabellendritter gegen den Hamburger SV um den erneuten Aufstieg, der letztlich knapp verpasst wurde.

Seit seiner ersten Zeit in Fürth kam Mavraj nicht mehr in den Genuss, in der Tabelle vorne mitzuspielen. Beim 1. FC Köln war der albanische Nationalspieler zwar Teil einer kontinuierlichen Entwicklung, entschloss sich nach den Plätzen zwölf (2014/15) und neun (2015/16) aber trotz eines Stammplatzes just in der Winterpause der Spielzeit 2016/17, in der der FC nach 25 Jahren nach Europa zurückkehren sollte, für einen vorzeitigen Wechsel zum HSV.

Bessere Aussichten?

In Hamburg trug Mavraj seinen Teil dazu bei, dass der Abstieg und auch eine erneute Relegation vermieden werden konnten. Eine Saison später erwischte es die Hanseaten und Mavraj dann aber doch und der 1,89 Meter große Innenverteidiger versuchte sein Glück bei Aris Saloniki in Griechenland.

Der Aufsteiger mischte zwar munter vorne mit und schaffte am Ende auch die Qualifikation für die Europa League, doch nach nur fünf Einsätzen in der Hinrunde war Mavraj zu diesem Zeitpunkt längst in Ingolstadt. Die zwischenzeitlich unter Trainer Tomas Oral möglich scheinende Rettung gelang den Schanzern letztlich aber nicht

Für Mavraj hat sich mit der Rückkehr nach Fürth nun ein Kreis geschlossen und der Routinier hätte kaum etwas dagegen, auch tabellarisch alte Zeiten wieder aufleben zu lassen.