Greuther Fürth: Mit neuem Gesicht zum Klassenerhalt?
Sechs Winterzugänge sorgen für frischen Wind
Heiko Vogel will das Kleeblatt ans rettende Ufer führen. © IMAGO / Zink
Der Start ins neue Jahr hätte für die SpVgg Greuther Fürth kaum schlechter laufen können als mit der 0:2-Niederlage im Kellerduell bei Dynamo Dresden und einem Platzverweis für Maximilian Dietz in der dritten Minute des Heimspiels gegen Eintracht Braunschweig. In einer beinahe komplett in Unterzahl bestrittenen Partie gegen einen weiteren Konkurrenten im Abstiegskampf brachte Fürth aber zumindest ein 0:0 über die Zeit und legte dann einen durchaus überraschenden 2:1-Sieg bei Holstein Kiel nach, mit dem der Glauben an den Klassenerhalt am Ronhof neue Nahrung erhalten hat.
Befeuert wird die Hoffnung auf eine erfolgreiche Restrückrunde durch den auf zwei Punkte verkürzten Rückstand ans rettende Ufer, vor allem aber auch durch den frischen Wind, der während der Wintertransferperiode im Kader Einzug gehalten hat.
Ltaief gleich von Beginn an?
Beim Sieg in Kiel standen mit Paul Will und Doni Arifi, die eine neue Doppelsechs bildeten, zwar nur zwei Neue in der Startelf, doch mit Jan Elvedi und Aiman Dardari wurden zwei weitere ebenso eingewechselt wie Mehmet Avlayici, der sich über die zweite Mannschaft für höhere Aufgaben empfohlen hat und sein Profidebüt feierte.
Mit Sayfallah Ltaief (Twente Entschede) und Keyan Varela (Servette Genf) kamen nun kurz vor Transferschluss auf Leihbasis noch zwei Offensivkräfte hinzu, die am Freitag im Kellerduell gegen den 1. FC Magdeburg ihren Einstand feiern könnten. Während der 25-jährige Ltaief, der mit der Erfahrung aus 21 Länderspielen für Tunesien, fast 100 Erstliga-Spielen in der Schweiz und in der Niederlande sowie einigen Auftritten im Europapokal gekommen ist, direkt ein heißer Kandidat für die Startelf ist und den verletzten Felix Klaus ersetzen könnte, ist der 19-jährige Varela wohl erst einmal als Joker vorgesehen.
Trainer Heiko Vogel hat mit den insgesamt sechs Winterzugängen und ohne die verliehenen Matias Olesen (Grazer AK) und Omar Sillah (Alemannia Aachen) nun einen Kader, der eher zu seinen Vorstellungen passt – für den der Weg zum Klassenerhalt aber dennoch lang und beschwerlich bleiben dürfte.
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