Greuther Fürth: Raum ist „mehr als bereit“

Kleeblatt gastiert beim KSC

Autor: Andreas Breitenberger Veröffentlicht: Donnerstag, 12.12.2019 | 11:38
David Raum am Ball bei der SpVgg Greuther Fürth

Verzeichnete in dieser Saison fünf Liga-Einsätze: David Raum. ©Imago images/Zink

Der KSC wartet: Am Samstag tritt die SpVgg Greuther Fürth im Wildparkstadion an, Improvisation bei der Aufstellung ist dabei erneut gefragt. Marco Caliguiri sowie Julian Green fallen weiterhin aus, zuletzt verteidigten Paul Jaeckel und Mergim Mavraj zentral, Nunoo Sarpei, Sebastian Ernst sowie Tobias Mohr bildeten den Mittelfeld-Kern.

Vor der Reise nach Karlsruhe fällt mit Maximilian Wittek eine weitere Alternative weg, der Linksverteidiger bleibt gelbgesperrt zuhause. Erst zweimal fehlte Wittek in dieser Saison, David Raum hieß sein erster Vertreter. Das funktionierte zum Beispiel am dritten Spieltag gegen Jahn Regensburg gut, es war eins von vier Zu-Null-Spielen der SpVgg. Auch beim KSC ist Raum voraussichtlich die erste Option.

Stimmiges Teamgefüge

Offen ist, ob Stefan Leitl sein gegen Bochum ordentlich funktionierendes Dreigestirn im Mittelfeld verändert. Paul Seguin hat seine Gelbsperre abgesessen und scharrt mit den Hufen. Wenn er im Kader stand, begann Seguin stets von Anfang, ein Einsatz in Karlsruhe ist daher wahrscheinlich – Sarpei müsste dann auf die Bank.

Gegen Bochum konnte das Kleeblatt Ausfälle von Stammspielern zuletzt gut verkraften, auch wegen einem guten „Gemeinschaftsgefühl innerhalb der Mannschaft“, das Trainer Stefan Leitl auf der Pressekonferenz vor dem Spiel ausmachte.

Auch der gegen Bochum als Linksverteidiger erwartete Raum schlägt in diese Kerbe. „Die Bank fiebert bei jedem Spiel mit. Wir sind alle gut eingestellt auf das Spiel und freuen uns auch gegenseitig“, so Raum im Kleeblatt-TV über den Zusammenhalt bei der SpVgg, der letztlich den Ausschlag geben könnte, dass die Fürther ihre Ausfälle auch in Karlsruhe gut kompensieren könnte. Raum selbst ist jedenfalls „mehr als bereit“.