Greuther Fürth: Sven Köhler auf der Liste?
Erfahrener Mittelfeldspieler ablösefrei auf dem Markt
69 Zweitliga-Spiele für den VfL Osnabrück und Eintracht Braunschweig: Sven Köhler. © IMAGO / Zink
Gut zwei Wochen bleiben der SpVgg Greuther Fürth noch, um noch vor dem Auftaktspiel beim FC St. Pauli die eine oder andere weitere Verstärkung an Land zu ziehen. Bedarf besteht auf verschiedenen Positionen, allen voran in der Innenverteidigung, auf der linken Abwehrseite und im Sturm.
Ein Kandidat für die Innenvereidigung könnte neben Elias Benkara (Borussia Dortmund), der maximal für ein einjährige Ausleihe verfügbar wäre, auch Sven Köhler sein. Nach Informationen von Reviersport bekundet die SpVgg Interesse am 29-Jährigen, der erst im Winter von Eintracht Braunschweig zum Grasshopper-Club Zürich gewechselt ist, seinen dort eigentlich bis 2028 laufenden Vertrag aber in Folge eines Besitzerwechsels und einer veränderten Personalplanung vergangene Woche aufgelöst hat.
Auch der KSC soll interessiert sein
Köhler, der auf insgesamt 69 Einsätze in der 2. Bundesliga für den VfL Osnabrück und Braunschweig zurückblicken kann, ist so als vertragsloser und zugleich ablösefreier Spieler auf dem Markt, der offenbar vielerorts Interesse weckt. Mit Dinamo Bukarest und Motor Lublin solllen Erstligisten aus Rumänien und Polen ebenso interessiert sein wie mehrere Zweitligisten, von denen Reviersport neben Fürth auch den Karlsruher SC nennt. Zwischen der 2. Bundesliga und dem Ausland wird wohl auch die Entscheidung fallen, nachdem Köhler für sich einen Wechsel in die 3. Liga ausgeschlossen hat.
Obwohl Köhler im Laufe seiner Karriere weit mehr Spiele im zentralen Mittelfeld absolviert hat als in der Innenverteidigung, in der der 1,85 Meter große Rechtsfuß erst in der jüngeren Vergangenheit verstärkt eingesetzt wurde, dürften die Fürther Verantwortlichen eine Verpflichtung für die letzte Reihe planen. Denn im defensiven Mittelfeld verfügt Trainer Heiko Vogel mit Paul Will, Sacha Bansé, Doni Arifi und Philipp Müller bereits über ausreichend Alternativen – wobei sich der Kleeblatt-Coach aber sicher nicht dagegen wehren würde, wenn ein Neuzugang für die Innenverteidigung auch vor der Abwehr spielen könnte.
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