Greuther Fürth: Verpflichtung von Doni Arifi auch ein Signal an Mathias Olesen

Neuer Konkurrent für den bisher enttäuschenden Königstransfer

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Dienstag, 06.01.26 | 18:11
© IMAGO / Majerus

36 Länderspiele, aber in Fürth bisher eine Enttäuschung: Mathias Olesen. © IMAGO / Majerus

Eineinhalb Wochen vor dem richtungsweisenden Rückrunden-Auftakt bei Mitkonkurrent Dynamo Dresden bestreitet die SpVgg Greuther Fürth am Mittwoch gegen den 1. FC Schweinfurt 05 das erste Testspiel der kurzen Wintervorbereitung, in der das Kleeblatt außerdem am Samstag noch auf den SSV Jahn Regensburg trifft.

Trainer Heiko Vogel wird die beiden Partien nutzen, um eine Elf herauszufiltern, die in Dresden bestehen soll. Ob dazu bereits der aus seiner Heimat vom finnischen Erstligisten Kuopion Palloseura verpflichtete Doni Arifi gehören wird, bleibt abzuwarten.

Sportdirektor Stephan Fürstner ließ in seinem Kommentar auf der Vereinshomepage zum ersten Wintertransfer durchblicken, dem 23-Jährigen eine gute Rolle zuzutrauen: „Wir wollten unsere Optionen fürs zentrale Mittelfeld nochmal erweitern, um Alternativen zu schaffen. Mit Doni konnten wir jetzt einen Spieler verpflichten, der sehr spielintelligent ist und das Spiel gerne an sich reißt. Er bringt eine sehr gute Körperlichkeit mit, die unserer Defensive helfen kann.“

Olesen zuletzt kaum noch gefragt

Die Verpflichtung von Arifi erfolgt zum einen natürlich wegen des Potentials des 1,95 Meter großen Sechsers, ist zum anderen aber auch das klare Signal an das vorhandene Personal, die Erwartungen nicht erfüllt zu haben.

Das gilt insbesondere für Mathias Olesen, dessen ablösefreier Wechsel vom 1. FC Köln an den Ronhof im Sommer als Königstransfer galt, der bislang aber nicht wie erhofft eingeschlagen hat.

Olesen war anfänglich zwar gesetzt, blieb aber nach zehn Startelfeinsätzen an den ersten 13 Spieltagen im Spätherbst drei Mal in Folge die gesamten 90 Minuten auf der Bank. Zum Hinrundenabschluss bei Fortuna Düsseldorf schickte Coach Vogel den 36-fachen luxemburgischen Nationalspieler dann in der Hoffnung auf frische Impulse für die letzten 25 Minuten aufs Feld, aber Olesen enttäuschte bei der 1:2-Niederlage im Kellerduell erneut.

Wie alle Spieler hat der 24-Jährige nun in den Testspielen die Chance, sich wieder für die erste Elf zu empfehlen. Einfacher wird der Weg zurück ins Team durch die neue Konkurrenz aber sicherlich nicht.

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