Greuther Fürth: Weiterer Zuwachs für die Ausfallliste

Sebastian Ernst gesperrt, Maximilian Sauer angeschlagen

Sebastian Ernst

Sebastian Ernst (l.) brachte Fürth in Kiel in Führung und kassierte später die fünfte gelbe Karte. © imago images / foto2press

Ins Aufstiegsrennen wird Greuther Fürth trotz des aktuellen fünften Platzes aufgrund von acht Punkten Rückstand auf Platz drei mutmaßlich nicht mehr eingreifen können, aber dennoch sieht es im Moment ganz stark danach aus, als könnte das Kleeblatt frühzeitig einen Haken hinter das Thema Klassenerhalt machen. Dabei ist es durchaus bemerkenswert, dass die SpVgg nach dem 2:0-Sieg gegen den VfB Stuttgart auch bei Holstein Kiel (1:1) punkten konnte.

Denn gleich auf sieben Akteure musste Trainer Stefan Leitl im hohen Norden von Haus aus verzichten. Zu Maximilian Wittek, Jamie Leweling, Julian Green, Marco Meyerhöfer, Daniel Keita-Ruel, Marvin Stefaniak und Mergim Mavraj gesellte sich dann auch noch kurzfristig Robin Kehr wegen Sprunggelenksproblemen.

Hoffnung bei Meyerhöfer und Green

Und die Liste der Ausfälle droht für das schon am Freitag stattfindende Heimspiel gegen den Hamburger SV weiter anzuwachsen. Sicher nicht dabei ist dann Sebastian Ernst, der in Kiel zunächst den Führungstreffer erzielte, sich später aber auch die fünfte gelbe Karte und damit eine Sperre einhandelte. Zudem musste nach 67 Minuten Maximilian Sauer mit muskulären Problemen im Oberschenkel ausgewechselt werden. Ob beim Rechtsverteidiger eine schwerere Verletzung vorliegt, ist noch unklar.

Ob Coach Leitl gegen den HSV den einen oder anderen Rückkehrer begrüßen kann, bleibt abzuwarten. Zumindest Hoffnung besteht bei Meyerhöfer und Green, die schon vergangene Woche teilweise im Mannschaftstraining mitmischten. Beide könnten die Positionen von Sauer und Ernst übernehmen, sofern ein Einsatz nicht doch noch zu früh kommt. Ansonsten ist wohl mit dem bereits in Kiel eingewechselten Felix Beijmo als Rechtsverteidiger und Hans Nunoo Sarpei im Mittelfeld zu rechnen.