Greuther Fürth: Wittek-Verletzung als Wermutstropfen

Auch Jamie Leweling fehlt länger

Maximilian Wittek wird nach Verletzung am Arm vom Platz getragen

Musste mit einer Arm-Verletzung vom Platz getragen werden: Fürths Maximilian Wittek. ©imago images/Pressefoto Baumann

Nach nur einem Punkt aus den vorherigen drei Spielen hat Greuther Fürth mit dem gestrigen 2:0-Erfolg gegen den VfB Stuttgart einen längeren Negativlauf verhindert und gleichzeitig wohl schon frühzeitig einen Haken hinter das Thema Klassenerhalt gemacht. Bei aktuell elf Punkten Vorsprung auf Relegationsplatz 16 sollte die SpVgg jedenfalls nach menschlichem Ermessen nicht mehr in Abstiegsnöte geraten.

Umso bemerkenswerter war der Sieg gegen den Tabellenzweiten, weil sich die Personalsituation im Vorfeld alles andere als rosig darstellte. Zwar gab der unter der Woche erkrankte Havard Nielsen grünes Licht und trat dann auch direkt als Vorbereiter des Führungstreffers durch Marco Caligiuri in Erscheinung, doch mit Mergim Mavraj, Julian Green, Marco Meyerhöfer, Daniel Keita-Ruel, Marvin Stefaniak und Jamie Leweling fehlten gleich sechs potentielle Stammkräfte.

Wenige Stunden vor dem Anpfiff musste die SpVgg mitteilen, dass sich der zuletzt von einer Knieprellung geplagte Leweling im Training einen Anriss des Syndesmosebandes zugezogen hat. Der Youngster wird damit voraussichtlich mehrere Wochen fehlen.

Wittek fällt wohl vorerst aus

Eine Zwangspause droht nach dem Spiel gegen Stuttgart auch Maximilian Wittek, der nach einer knappen Stunde unglücklich auf seinen linken Unterarm fiel und direkt mit dem Verdacht auf einen Bruch ausgewechselt werden musste. Die endgültige Diagnose ist bislang zwar noch nicht bekannt, doch ist davon auszugehen, dass der Linksverteidiger das Fürther Lazarett erst einmal erweitert.

Inwieweit vor der Partie am nächsten Sonntag bei Holstein Kiel mit Rückkehrern zu rechnen ist, bleibt abzuwarten und wird sich erst im Laufe der Trainingswoche zeigen.