Hamburger SV: Alles klar mit Daniel Heuer Fernandes

Verpflichtung des Torhüters ist offiziell

Daniel Heuer Fernandes

Wird die neue Nummer eins beim HSV: Daniel Heuer Fernandes. © imago images / Osnapix

Update (11:35 Uhr):
Der HSV bestätigte die Verpflichtung von Daniel Heuer Fernandes nun auch offiziell: Der Torhüter erhält einen Dreijahresvertrag bei den Rothosen. „Mit Daniel Heuer Fernandes ist uns ein sehr guter Transfer gelungen“, erklärt Sportvorstand Jonas Boldt und weiter: „Wir bekommen einen positiven und charakterstarken Typen mit großen Torhüterqualitäten.“

Ursprünglicher Artikel:
Mit Sportvorstand Jonas Boldt und Trainer Dieter Hecking hat der Hamburger SV die entscheidenden Positionen für den sportlichen Bereich inzwischen neu besetzt. Und auch der Kader für die kommende Saison, an deren Ende die Rückkehr in die Bundesliga stehen soll und aus wirtschaftlichen Gründen letztlich auch stehen muss, nimmt immer weiter Formen an.

Nach David Kinsombi (Holstein Kiel), Jan Gyamerah, Lukas Hinterseer (beide VfL Bochum) und Jeremy Dudziak (FC St. Pauli) befindet sich übereinstimmenden Berichten des Kicker und der Bild zufolge nun auch Daniel Heuer Fernandes final im Anflug. Die Verpflichtung des 26 Jahre alten Torhüters vom SV Darmstadt 98 soll am heutigen Freitag auch offiziell verkündet werden.

Ablöse beträgt 1,3 Millionen Euro

Für Heuer Fernandes, der von einer in seinem eigentlich noch bis 2020 laufenden Vertrag enthaltenen Ausstiegsklausel Gebrauch macht, wird eine Ablöse im Bereich von 1,3 Millionen Euro fällig. Damit fällt der in Bochum geborene Deutsch-Portugiese, der einst sechs Partien für die portugiesische U21-Nationalmannschaft absolviert hat, gemessen an den aktuell üblichen Transfersummen eher in die Kategorie Schnäppchen.

Zu erwarten ist nun, dass der bisherige Stammkeeper Julian Pollersbeck den Verein verlässt. Der U21-Europameister von 2017 gilt trotz einer nicht durchweg überzeugenden Saison als Kandidat für einen Wechsel in die Bundesliga. Realistisch scheint, dass der HSV als Ablöse zumindest die 2017 an den 1. FC Kaiserslautern bezahlten 3,5 Millionen Euro wieder hereinholen kann.

Acht Millionen Euro, auf die der HSV laut einem Bericht der Morgenpost aus der vergangenen Woche hoffen soll, dürfte derweil kein Verein für Pollersbeck auf den Tisch legen.

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