Hannover 96: Christopher Olivier soll kommen
Gespräche mit dem VfB Stuttgart laufen
Stammkraft in der 3. Liga und im Visier höherklassiger Klubs: Christopher Olivier © IMAGO / Nordphoto
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Auch vier Wochen nach dem 3:3 gegen den 1. FC Nürnberg, mit dem der Traum von der Bundesliga geplatzt ist, befindet sich Hannover 96 noch in einer frühen Phase der Kaderplanung. Bei Jean Hugonet (1. FC Magdeburg) und Yunus Ünal (Hertha BSC) als Neuzugängen wird es allerdings sicherlich nicht bleiben. Vielmehr haben die Verantwortlichen um den neuen Geschäftsführer Jonas Boldt ihre Fühler in verschiedene Richtungen ausgestreckt.
Während in der Torwartfrage unverändert Florian Kastenmeier (Fortuna Düsseldorf) und Florian Hellstern (VfB Stuttgart) als heiße Kandidaten gelten, aber auch ein Verbleib des zuletzt von der TSG Hoffenheim ausgeliehenen Nahuel Noll noch nicht endgültig vom Tisch scheint, haben sich die Spuren zu möglichen Verstärkungen wie Justin Diehl (VfB Stuttgart) oder Farid Alfa-Ruprecht (Bayer Leverkusen) noch nicht verdichtet.
Rapid Wien als größter Konkurrent?
Einen neuen Namen haben nun zunächst Sky Sport Austria und dann auch Sky-Reporter Florian Plettenberg ins Gespräch gebracht. Demnach bemüht sich 96 um Christopher Olivier und damit ein weiteres Talent des VfB Stuttgart.
Der 20 Jahre alte Österreicher, der im Winter schon heiß bei Fortuna Düsseldorf gehandelt wurde und vor wenigen Wochen auch mit dem FC Schalke 04 in Verbindung gebracht worden ist, hat in der zurückliegenden Saison 34 Partien für die zweite Mannschaft der Schwaben in der 3. Liga absolviert, dabei 27 Mal in der Startelf gestanden und fünf Tore vorbereitet.
Olivier, der in Stuttgart für sich wohl keine Bundesliga-Perspektive sieht, kann auf der rechten Seite in einer Viererkette agieren, kam aber auch als rechter Schienenspieler und vereinzelt auch als Innenverteidiger zum Einsatz.
In Hannover wäre Olivier wohl rechts vor einer Dreierkette eingeplant. Zunächst allerdings muss sich 96 im Werben um den U21-Nationalspieler Österreichs durchsetzen, den auch Vereine aus seiner Heimat und allen voran Rapid Wien umgarnen. Die Hütteldorfer befinden sich wie 96 in Gesprächen mit Olivier und sollen auch schon ein konkretes Angebot abgegeben haben. Eine Einigung ist zudem mit dem VfB Stuttgart nötig, der den Youngster angesichts eines bis 2028 laufenden Vertrages sicherlich nicht zum Nulltarif ziehen lassen wird.
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