Hannover 96: Florian Kastenmeier oder doch Florian Hellstern?

Leo Weinkauf könnte als Nummer zwei bleiben

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Donnerstag, 04.06.26 | 07:51
© IMAGO / kolbert-press

Wohl vor dem Absprung aus Düsseldorf: Florian Kastenmeier. © IMAGO / kolbert-press

Nachdem mit Jonas Boldt als Geschäftsführer Sport und Paul Wagner als Leiter Kaderplanung und Scouting zwei zuvor vakante Posten neu besetzt worden sind, scheint in die Personalplanung bei Hannover 96 langsam, aber sicher Bewegung zu kommen. Mit Jean Hugonet (1. FC Magdeburg) und Yunus Ünal (Hertha BSC) stehen bisher zwei Neuzugänge fest, denen allerdings noch Verstärkungen für alle Mannschaftsteile folgen dürften.

Während als temporeiche Option für die offensive Außenbahn wohl der zuletzt von Bayer Leverkusen an den VfL Bochum verliehene Farid Alfa-Ruprecht ins Visier genommen wurde, steht weit oben auf der Agenda auch die Torwartfrage. Da der zuletzt von der TSG Hoffenheim ausgeliehene Nahuel Noll nur schwerlich zu halten sein wird, benötigen die Roten eine neue Nummer eins und haben dafür ihre Fühler wohl in mindestens zwei Richtungen ausgestreckt.

Kastenmeier auch in Bremen im Gespräch

Schon länger gehandelt wird Florian Kastenmeier, der mit Fortuna Düsseldorf abgestiegen ist, bislang einen Verbleib im Rheinland aber dennoch nicht ausgeschlossen hat. Laut der Rheinischen Post geht die Tendenz bei Kastenmeier mittlerweile aber klar zu einem Wechsel, der aufgrund eines auslaufenden Vertrages ablösefrei erfolgen würde. Zum VfL Wolfsburg soll es den 28-Jährigen nicht ziehen, doch sowohl Werder Bremen als auch 96 sind Optionen für den gebürtigen Regensburger. Für Hannover spricht, dass Kastenmeier in der niedersächsischen Landeshauptstadt als Nummer eins eingeplant wäre, in Bremen hingegen nur als Backup für Karl Hein.

Neben Kastenmeier spielt in den Hannoveraner Überlegungen laut Bild auch Florian Hellstern eine Rolle. Das schon mit diversen Zweitligisten in Verbindung gebrachte Top-Talent des VfB Stuttgart soll für ein Jahr verliehen werden und oberhalb der 3. Liga, in der der 18-Jährige seine Qualitäten in der schwäbischen Zweitvertretung bereits bewiesen hat, Spielpraxis sammeln. Hellstern allerdings wäre nur eine Lösung für eine Saison, wird der VfB den Youngster doch nur ohne Kaufoption verleihen.

Unterdessen zeichnet sich bei Leo Weinkauf ein Umdenken ab. Die bisherige Nummer zwei wurde eigentlich schon verabschiedet, soll Bild zufolge aber nun doch ein neues Angebot erhalten und könnte weiter als Backup fungieren – für Hellstern oder doch für Kastenmeier?

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