Hannover 96: Ein Isländer für das zentrale Mittelfeld?

Offenbar Interesse an Stefán Teitur Thórdarson

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Sonntag, 04.01.26 | 10:47
© IMAGO / regios24

Bastelt an mehreren Transfers: Jörg Schmadtke. © IMAGO / regios24

Den Abgang von Jannik Rochelt, der bis zum Ende der Saison auf Leihbasis für Arminia Bielefeld spielen wird, hat Hannover 96 am gestrigen Samstag erwartungsgemäß über die Bühne gebracht. Weil zuvor schon Jonas Sterner an Dynamo Dresden verliehen wurde, ist der Kader von Trainer Christian Titz etwas kleiner geworden, doch das soll nicht lange so bleiben.

Denn die 96-Verantwortlichen um den neuen Geschäftsführer Jörg Schmadtke bemühen sich intensiv darum, möglichst bald die gewünschten Verstärkungen an Land zu ziehen. Auf der Agenda stehen ein zentraler Angreifer und ein offensiver Flügelspieler, wobei es sich bei letzterem um Noah Weißhaupt handeln könnte. Darüber hinaus ist schon vor dem Jahreswechsel durchgesickert, dass auch noch ein Akteur für das zentrale Mittelfeld kommen könnte.

Tauschgeschäft Thórdarson gegen Roggow als Option?

Einen Kandidaten für das Mittelfeldzentrum mit einem eher defensiven Profil scheint es nun auch schon zu geben. Denn nach Informationen der Bild hat Hannover die Fühler nach Stefán Teitur Thórdarson ausgstreckt, der für den englischen Zweitligisten Preston North End in der laufenden Saison zwar 15 Spiele bestritten hat, zuletzt allerdings nur sechs Mal in der Startelf stand und zuletzt gar nicht mehr zum Zug kam.

Preston würde den 27-Jährigen, der auf 34 A-Länderspiele für Island zurückblicken kann, wohl bei einem passenden Angebot ziehen lassen. Als mögliches Szenario bringt „Bild“ auch ein Tauschgeschäft mit 96 ins Gespräch, soll Preston doch Interesse an Franz Roggow haben, der in Hannover bisher nicht über eine Nebenrolle hinausgekommen ist und ein ähnliches Positionsprofil aufweist.

Nachdem Schmadtke angedeutet hat, dass der eine oder andere Neuzugang noch im am Freitag gestarteten Trainingslager zum Aufgebot stoßen könnte, ist ein zeitnaher Abschluss zumindest denkbar – sowohl auf den beiden Offensivpositionen als auch in der Personalie Thórdarson. Schließlich dürfte Trainer Christian Titz daran gelegen sein, möglichst frühzeitig mit einem kompletten Kader arbeiten zu können.

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