Hannover 96: Gerüchte um Ilsanker und Träsch

Suche nach Verstärkung geht in die finale Phase

Christian Träsch

Zuletzt mit dem FC Ingolstadt in die 3. Liga abgestiegen: Christian Träsch. © imago images / Kolbert Press

Eine Woche vor Transferschluss befindet sich Hannover 96 weiterhin auf der Suche nach Verstärkung, die mit Blick auf einen sehr durchwachsenen Saisonstart mit nur fünf Punkten aus vier Spielen sowie dem frühen Aus im DFB-Pokal auch nötig scheint.

Während auch einige Akteure wie Jonathas, Miiko Albornoz oder Genki Haraguchi den Verein noch verlassen könnten, steht bekanntlich ein idealerweise auch in der Innenverteidigung einsetzbarer Sechser ganz oben auf der Agenda. Diesen Spieler zu finden, der nach Möglichkeit auch noch einen Schuss Kreativität mitbringen soll, dürfte allerdings nicht ohne Weiteres möglich sein.

So hätte 96 auch bei Salih Özcan, der nun allerdings bei Holstein Kiel gelandet ist, Abstriche hingenommen. Denn Özcan ist im zentralen Mittelfeld zwar vielseitig einsetzbar und kann auch Impulse nach vorne setzen, wäre aber keine Alternative für das Abwehrzentrum gewesen.

Ilsanker könnte zwei Positionen abdecken

Nun sind in Verbindung mit 96 zwei weitere Namen aufgetaucht, die auch nicht in allen Punkten eine Optimallösung darstellen würden. So nennt Bild den seit 1. Juli und seinem Vertragsende beim FC Ingolstadt arbeitslosen Christian Träsch als Kandidaten und die „Neue Presse“ (Ausgabe vom 26.08.2019) bringt Stefan Ilsanker von RB Leipzig mit einem Wechsel nach Hannover in Verbindung.

Am besten ins Raster passen würde noch der 30-jährige Ilsanker, der in der Abwehr und auf der Sechs gleichermaßen eingesetzt werden kann, allerdings kein Kreativspieler ist. Der 36-fache Nationalspieler Österreichs hat in Leipzig nur noch überschaubare Einsatzchancen, konnte sich allerdings seinen Traum von der englischen Premier League während der auf der Insel bereits beendeten Transferperiode nicht erfüllen.

Angesichts eines 2020 auslaufenden Vertrages und wegen seines in der jüngeren Vergangenheit deutlich gesunkenen Stellenwertes würde Leipzig Ilsanker wohl keine größeren Steine in den Weg legen. Ob der Routinier zum Gang in die 2. Bundesliga bereit wäre, ist aber fraglich. Diese Frage stellt sich beim 31-jährigen Träsch nicht, der zuletzt schon mit Ingolstadt zweitklassig kickte.

Mit dem ehemaligen Nationalspieler soll Hannover schon seit der Vorbereitung in Kontakt stehen. Nun hat es offenbar erneut Gespräche gegeben. Träsch wäre eine gestandene Alternative für das defensive Mittelfeld und zudem eine Option für die rechte Abwehrseite, doch in der Innenverteidigung oder als Kreativkraft wäre der frühere Wolfsburger eher keine große Hilfe.

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