Hannover 96: Jonas Boldt und Ralf Becker nächste Woche weg?

Geschäftsführer-Aus soll beschlossene Sache sein

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Donnerstag, 29.10.26 | 16:56
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Offenbar vor dem Aus: Jonas Boldt. © IMAGO / DeFodi Images

Auch wenn die Leistung besser war als das Ergebnis standen für Hannover 96 am Mittwochabend nach 90 Minuten gegen den 1. FC Kaiserslautern eine 0:2-Niederlage und das Aus in der zweiten Runde des DFB-Pokals, womit die Chance verpasst wurde, sich für die Wintertransferperiode ein erhöhtes Budget zu verschaffen.

Während es in Anbetracht von Tabellenplatz 16 und erst acht Punkten aus den ersten neun Spielen erst einmal nur darum gehen kann, die Verwicklung in den Abstiegskampf zu vermeiden und eine lautere Diskussion um den eigentlich gerade erst angetretenen  Trainer Sandro Wagner zu verhindern, zeitigt die in nahezu jeglicher Hinsicht unbefriedigende Entwicklung der letzten Wochen und Monate möglicherweise zeitnah personelle Konsequenzen auf der Ebene der sportlichen Leitung.

Vollzug Anfang nächster Woche?

Nachdem die Kritik an Jonas Boldt zuletzt schon spürbar zugenommen hat, deutet sich nun konkret an, dass der erst zum 1. Juni offiziell angetretene Geschäftsführer nach weniger als einem halben Jahr in der niedersächsischen Landeshauptstadt bereits wieder Geschichte sein könnte. Wie die Neue Presse berichtet, soll intern zwischen Profisparte und e.V. Einigkeit darüber bestehen, den 44-Jährigen schon wieder von seinen Aufgaben zu entbinden.

Anfang nächster Woche ist demnach ein Gespräch mit Boldt geplant, bei dem der gebürtige Nürnberger wohl über sein Aus unterrichtet werden soll. Aktuell arbeitet 96 noch die Modalitäten der geplanten Trennung aus, doch der grundlegende Entschluss, sich neu aufzustellen scheint gefallen.

Dazu gehört auch, dass es künftig nur noch einen starken Mann im sportlichen Bereich geben soll, somit neben dem Geschäftsführer Sport keinen Sportdirektor mehr. Ralf Becker, der letztere Rolle aktuell inne hat, steht damit auch vor dem Aus. Offen ist indes, ob der 56-Jährige auch gleich gehen soll oder erst mit seinem Vertragsende am 30. Juni 2027.

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