Hannover 96: Marvin Ducksch weiter außen vor

Top-Scorer in Nürnberg gar nicht im Kader

Marvin Ducksch

Spielt momentan keine Rolle: Marvin Ducksch. © imago images / eu-images

Am heutigen Freitag will Hannover 96 den positiven Trend der letzten Wochen fortsetzen und im Absteigerduell beim 1. FC Nürnberg den nächsten Schritt aus dem Tabellenkeller machen. Weil Genki Haraguchi nach verbüßter Gelbsperre wieder zur Verfügung steht, dürfte Trainer Kenan Kocak trotz des 3:1-Sieges am Montag gegen Holstein Kiel über eine veränderte Anfangsformation nachdenken.

Allzu viele Umstellungen allerdings sind nicht zu erwarten. Auch nicht im Angriff, in dem sich John Guidetti und Linton Maina unterstützt vom etwas zurückhängenden Cedric Teuchert für weitere Einsätze empfohlen haben. Hendrik Weydandt, der sich nach wochenlanger Zwangspause aufgrund von Achillessehnenproblemen über zwei Kurzeinsätze wieder herangearbeitet hat, bleibt vorerst nur die Jokerrolle.

Seit vier Spieltagen nicht mehr im Einsatz

Nicht einmal dafür reicht es bei Marvin Ducksch, der von Trainer Kocak laut Bild gar nicht für den 20-Mann-Kader berücksichtigt wurde, der am gestrigen Donnerstag die Reise nach Nürnberg angetreten hat. Dass statt des mit sechs Toren und fünf Vorlagen noch immer besten 96-Scorers Youngster Simon Stehle in den Zug gen Franken gestiegen ist, kann man als deutliches Zeichen in Richtung von Ducksch werten, der bei Kocak einen schwierigen Stand hat.

Schon an den letzten vier Spieltagen kam Ducksch nicht zum Einsatz, stand aber mit Ausnahme der krankheitsbedingt verpassten Partie bei Arminia Bielefeld (0:1) zumindest im Aufgebot. Nun ist für den 25-Jährigen, der im Sommer eine stattliche Ablöse von rund 1,8 Millionen Euro kostete, der vorläufige Tiefpunkt erreicht. Und womöglich auch der Punkt, an dem Ducksch damit beginnt, sich Gedanken über seine Zukunft zu machen.

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