Hannover 96: Noch zwei Neue für die Offensive?
Der Druck auf Trainer Christian Titz wächst
Darf auf weitere Verstärkung hoffen, muss aber auch Ergebnisse liefern: Christian Titz. © IMAGO / DeFodi Images
Mit den Niederlagen bei Energie Cottbus (1:3) und gegen den VfL Wolfsburg (0:1) hat Hannover 96 einen kompletten Fehlstart hingelegt, über den nur bedingt hinwegtrösten kann, dass die Leistungen abgesehen von einer verheerenden Chancenverwertung besser waren als die Ergebnisse. Vielmehr ist vor dem Erstrunden-Spiel am Samstag im DFB-Pokal beim SV Hemelingen schon enormer Druck vorhanden, der insbesondere auch auf Trainer Christian Titz lastet.
Dass zeitnah Erfolge eingefahren werden müssen, nach dem Pokalspiel auch in der Liga beim SV Darmstadt 98 und gegen den Karlsruher SC, steht außer Frage und wurde nun von Aufsichtsratsboss Martin Kind in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (HAZ) noch einmal betont: „Der Trainer trägt die Verantwortung für das Sportliche, und da muss geliefert werden, das ist so in der Branche“, so Kind, der durchblicken ließ, darauf vorbereitet zu sein, sollte es weiterhin nicht rund laufen.
Dazu passend soll Geschäftsführer Jonas Boldt laut der HAZ bereits den internen Auftrag erhalten haben, den Trainermarkt für den Fall der Fälle zu sondieren, um dann gegebenenfalls schnell handeln zu können.
Der vermisste Torjäger soll zeitnah kommen
Noch allerdings sind sowohl der Glaube als auch die Hoffnung vorhanden, es mit Titz in die Erfolgsspur zu schaffen. Und so dürfte der 55 Jahre alte Fußball-Lehrer auch in die noch auf Hochtouren laufende Suche nach weiteren Verstärkungen involviert sein, die bis zum Transferschluss am 1. September noch gefunden werden sollen.
Nach Informationen der HAZ soll zeitnah der aktuell fehlende Torjäger kommen und darüber hinaus auf der Einkaufsliste auch noch eine weitere Offensivkraft stehen, um die größte Problematik der beiden ersten Spieltage in den Griff zu bekommen: die fehlende Effizienz in und am gegnerischen Strafraum, ohne die es für Titz auf absehbare Zeit eng werden könnte.
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