Hannover 96: Noel Aseko auf Abschiedstour
FC Bayern zieht Rückkaufoption
Wohl nur noch bis Mai bei 96: Noel Aseko. © IMAGO / Jan Huebner
Das Niedersachsenderby am Freitag gegen Eintracht Braunschweig ist rund um Hannover 96 in dieser Woche natürlich das große Thema und bietet der Mannschaft von Trainer Christian Titz die Chance, zumindest für eine Nacht vom fünften auf den dritten Rang zu springen und mit dem zweitplatzierten SV Darmstadt 98 nach Punkten gleichzuziehen.
Natürlich will 96 diese Gelegenheit nutzen und sollte nach dem Patzer im letzten Heimspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth (1:2) auch nichts liegen lassen, soll der Weg am Ende wie erhofft in die Bundesliga führen. Weil momentan noch nicht klar ist, in welcher Spielklasse die Roten 2026/27 antreten werden, müssen die Verantwortlichen um Geschäftsführer Jörg Schmadtke derzeit noch zweigleisig planen.
In einer Personalie allerdings besteht wohl frühzeitig Planungssicherheit, die gleichbedeutend mit einem bitteren Verlust ist. Denn wie Sky-Reporter Florian Plettenberg berichtet, hat der FC Bayern München nicht ganz unerwartet von seiner Rückkaufoption bei Noel Aseko Gebrauch gemacht. Hannover zog zuvor eine mit dem Rekordmeister vereinbarte Kaufoption, wodurch Asekos sommerlicher Abschied nach dann eineinhalb Jahren auf Leihbasis am Maschsee aber nicht verhindert wird.
Transferplus in Millionenhöhe
Immerhin geht 96 mit einem ordentlichen Plus aus dem Leihgeschäft heraus. Während sich die Kaufoption auf rund eine Million Euro belaufen haben soll, wird für den Rückkauf eine festgeschriebene Ablöse in Höhe von 2,5 Millionen Euro fällig. Eine Summe, die mittlerweile deutlich unter Asekos Marktwert liegt, die 96 aber ein Stück weit für die Aus- und Weiterbildung des zentralen Mittelfeldspielers seit Februar 2025 belohnt.
Eine kleine Chance, dass Aseko auch in der nächsten Saison für Hannover spielt, könnte indes noch vorhanden sein. Der 20-Jährige soll zwar beim FC Bayern die Vorbereitung absolvieren und die Gelegenheit erhalten, sich festzuspielen, doch sollte das im Münchner Starensemble nicht gelingen, könnte auch ein Wechsel im August auf die Agenda rücken – und möglicherweise eine Rückkehr nach Hannover, wofür aber der 96-Aufstieg sicherlich eine Voraussetzung wäre.
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