Hannover 96: Nur Anton verkäuflich

Auslaufende Verträge keine Priorität

Waldemar Anton von Hannover 96

Die Zukunft von Waldemar Anton ist noch nicht geklärt. ©Imago images/Rust

Bei Hannover 96 laufen die Planungen für die kommende Saison schon recht intensiv, auch wenn in keiner Personalie Vollzug vermeldet wird, solange die Zukunft des Fußballs insgesamt nicht geklärt ist.

Priorität haben dabei aber nicht die auslaufenden Verträge bei den 96ern, sondern eher Neuzugänge. Verlängert werden soll dagegen mit Waldemar Anton, obwohl dessen Kontrakt erst 2021 endet.

Überangebot im Abwehrzentrum

„Unser Ziel ist, mit ihm zu verlängern. Aber wenn das nicht gelingt, wäre unsere Bereitschaft da, ihn abzugeben“, erklärt Präsident Martin Kind dem „Sportbuzzer„. Anton sei sogar der einzige Spieler, bei dem ein Verkauf in Frage käme.

Das verwundert insofern, als das gerade in der Innenverteidigung, wo Anton meist zum Einsatz kommt, mit Felipe, Marcel Franke, Timo Hübers und Josip Elez eher ein Überangebot an Profis mit Vertrag über 2020 hinaus herrscht. Von diesen hat beispielsweise Felipe kaum Einsätze zu verzeichnen.

Auf welche Bereiche sich die Suche nach Neuzugängen bezieht, scheint dagegen recht eindeutig, sofern tatsächlich die Spieler mit den endenden Verträgen keine A-Lösungen sind. Zum Einen ist eine Neuaufstellung im Angriff unvermeidbar, wo nur Marvin Ducksch länger gebunden ist.

Zum Anderen wäre nach jetzigem Stand keiner der fünf Außenverteidiger im Kader nach Saisonende noch bei den Niedersachsen. Jannes Horn ist ausgeliehen, Miiko Albornoz, Julian Korb, Sebastian Jung und Matthias Ostrzolek sind nur bis 30. Juni unter Vertrag.