Hannover 96: Wackelt der Transfer von Jean Hugonet?
Interner Transferstopp legt die Planungen auf Eis
Wechsel nach Hannover weiter nicht offiziell: Jean Hugonet. © IMAGO / Christian Schroedter
Eine knappe Woche nach der mit dem 3:3 gegen den 1. FC Nürnberg verspielten Relegationsteilnahme hat sich bei Hannover 96 in Sachen Neuzugänge mit Ausnahme von Yunus Ünal, der ablösefrei aus der U19 von Hertha BSC an den Maschsee kommt, nichts getan. Und das wird allem Anschein nach auch noch einige Tage so bleiben, denn laut einem Bericht der Bild wurden erst einmal sämtliche Personalien auf Eis gelegt.
Dem Blatt zufolge haben die Gesellschafter einen kompletten Einstellungs- und Transferstopp verhängt, der einige Auswirkungen hat. So weilte der als neuer Kaderplaner angedachte Paul Wagner bereits vor Ort, musste aber ohne Unterschrift wieder abreisen. Auch Co-Trainer Levent Sürme, dessen auslaufender Vertrag verlängert werden soll, muss sich gedulden. Ebenso wie Jean Hugonet, dessen ablösefreie Verpflichtung vom 1. FC Magdeburg eigentlich schon als fix galt, der sich aktuell bezüglich seiner Zukunft aber nicht mehr sicher sein kann.
Becker kein Thema mehr als Geschäftsführer?
Hintergrund der Entscheidung, für die in erster Linie die Investoren Martin Kind und Gregor Baum verantwortlich zeichnen, ist die geplante Installation eines neuen Geschäftsführers Sport. Von dieser Personalie wiederum hängt dann maßgeblich ab, wie und wohl auch ob es mit Sportdirektor Ralf Becker und Trainer Christian Titz weitergeht.
Becker, der sich auch Hoffnungen auf eine Beförderung gemacht hat, scheint kein Kandidat für den Geschäftsführerposten mehr zu sein. Dass der 55-Jährige zuletzt anders als Kind öffentlich keinen Zweifel daran gelassen hatte, weiterhin auf Titz bauen zu wollen, hat so möglicherweise keine ganz große Relevanz mehr.
Sollte es für Becker und/oder Titz nicht weitergehen, könnte auch der Transfer von Hugonet platzen, der als erklärte Wunschspieler des Trainers gilt, der den französischen Innenverteidiger einst schon von Austria Lustenau nach Magdeburg geholt hatte.
Wann genau eine Entscheidung bezüglich des künftigen Geschäftsführers fallen soll, ist nicht bekannt. Sicher indes ist, dass 96 in der momentanen Phase wertvolle Zeit verliert.
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