Hannover 96: William Kokolo als letzter Baustein?

Linksverteidiger soll aus der Ligue 2 kommen

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Freitag, 29.08.25 | 20:12
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Wird auf dem Transfermarkt wohl nochmal aktiv: Marcus Mann. © IMAGO / Jan Huebner

Am morgigen Sonntag unternimmt Hannover 96 den Versuch, die bislang perfekte Auftaktbilanz von drei Siegen aus den ersten drei Spielen weiter auszubauen, auch wenn bei Holstein Kiel sicherlich keine einfache Aufgabe wartet. Spannend werden in den nächsten Tagen rund um die Roten indes nicht nur die 90 Minuten im Holstein-Stadion, sondern auch das Finale der sommerlichen Transferperiode.

Denn nachdem sich mit Marius Wörl (Arminia Bielefeld) und dem an Alemannia Aachen verliehenen Lars Gindorf in den letzten Tagen noch zwei Spieler verabschiedet haben, zudem auch der ebenfalls von Bielefeld umworbene Monju Momuluh, der de facto aussortierte Brooklyn Ezeh und eventuell auch der bei Ex-Klub Dynamo Dresden gehandelte Jonas Sterner ihre Zelte in Hannover abbrechen könnten, ist ein weiterer Neuzugang möglich.

Kokolo fehlt bei Stade Laval im Kader

Und offenbar hat 96 sogar schon konkret einen neuen Spieler an der Angel. Wie der für „France Football“ tätige Sportjournalist Nabil Djellit berichtet, steht William Kokolo vor einem Wechsel vom französischen Zweitligisten Stade Laval in die niedersächsische Landeshauptstadt. Dass der 25 Jahre alte Franzose am heutigen Freitag im Spieltagskader seines Noch-Arbeitgebers fehlt, wird als klares Zeichen für einen bevorstehenden Abschied gewertet.

Kokolo ist in Paris geboren, wechselte allerdings schon im Nachwuchs von der AS Monaco zum AFC Sunderland und kehrte erst vor einem Jahr in seine Heimat zurück. Seitdem absolvierte der 1,81 Meter große Linksfuß mit kongolesischen Wurzeln 35 Partien in der Ligue 2 und verzeichnete dabei ein Tor sowie vier Vorlagen.

Aufgrund eines bis 2027 laufenden Vertrages wird für Kokolo sicherlich eine Ablöse fällig. Geht der Wechsel bis Montagabend über die Bühne, erhält Maurice Neubauer starke Konkurrenz auf der linken Abwehrseite und Trainer Christian Titz bekäme in seinem ohnehin schon hochkarätig besetzten Kader eine weitere, vielversprechende Option hinzu.

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